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ACO-Rinne mit Dichtung: IKT-Siegel für gesamte Produktfamilie

11.06.2018

Am ersten Tag der IFAT 2018 in München überreichte Roland W. Waniek, Geschäftsführer des IKT - Institut für Unterirdische Infrastruktur, das „IKT-Geprüft“-Siegel für die Produktfamilie „ACO DRAIN Multiline Seal in“ an ACO-Geschäftsführer Francesco Vitale und ACO-Entwässerungschef Michael Müller. Die Entwässerungsrinnen mit der integrierten EPDM-Dichtung hielten im 72-stündigen IKT-Test mit 500.000 Lastzyklen dicht.

Rinnen im Langzeittest

Das IKT untersuchte in einem Langzeittest, ob die Rinnen der Firma ACO Severin Ahlmann GmbH & Co KG auch nach Betriebsbeanspruchungen dicht bleiben. Ergebnis: Auch nach dem Prüfzeitraum von 72 Stunden mit 500.000 Lastzyklen war die Rinne dicht. Dies übertrifft bei weitem den derzeitigen Standardtest von 30 Minuten.

Das IKT hatte bereits 2016 die damals neu auf dem Markt eingeführte Rinne in der Nennweite 100 mit verzinkter Stahlzarge erfolgreich geprüft und anschließend ein IKT-Siegel verliehen.

Das neue Siegel gilt nun auch für die erweiterte Produktfamilie bis Nennweite 200 sowie für die Zargen-Materialien Edelstrahl und Gusseisen. Dazu wurden vom IKT aus dem Produktportfolio verschiedene Rinnenelemente repräsentativ ausgewählt und geprüft.

Download Prüfbericht: www.bit.ly/pruefbericht-multiline
Integrierte Dichtung serienmäßig

Die Rinnen der Serie „ACO Drain Multiline Seal in“ bestehen aus einem wasserdichten, frostsicheren Polymerbeton-Rinnenkörper mit einer Kantenschutzzarge aus verzinktem Stahl, Edelstahl oder Gusseisen. Im Vergleich zu klassischen Rinnen, die kein Dichtungselement enthalten, verfügen diese Rinnen an einer Seite über eine EPDM-Dichtung. Am anderen Ende des Rinnen-Elements befindet sich als Gegenstück eine Dichtfläche. Dieser Aufbau gewährleistet die notwendige Wasserdichtheit der Entwässerungsrinnen über die von der DIN EN 1433 geforderte Zeitspanne von 30 Minuten hinaus.

Neue Herausforderungen für Kommunen

Durch den Klimawandel stehen die Kommunen vor der großen Herausforderung, mit immer mehr Regenwasser rechnen zu müssen und hohe Anteile verschmutzten Regenwassers zu sammeln und zu behandeln. Neue Konzepte und innovative Anlagentechnik sind gefordert, um diese Aufgaben mit vertretbarem wirtschaftlichem Aufwand wahrnehmen zu können.

Selbstverständlich sollte dabei sein, dass das zu behandelnde Regenwasser auch sicher die Behandlungsanlage erreicht. Die Ableitungssysteme müssen über die Nutzungsdauer nicht nur stand- und betriebssicher, sondern auch dicht sein.

Innovative Produktanbieter berücksichtigen diese Anforderung schon heute und lassen ihre erfolgreichen Entwicklungen durch neutrale und unabhängige Stellen entsprechend testen.

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