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Horizontalbohrtechnik bei Max Wild

13.11.2018

20 Jahre gelebte Innovation

Die Max Wild GmbH aus Berkheim gehört seit 20 Jahren zu den führenden Spezialisten für Horizontalbohrtechnik (HDD) in Deutschland.

Und diese Erfolgsgeschichte führt das baden-württembergische Unternehmen auch konsequent fort:

Genau zwei Jahrzehnte nach dem Beginn der Zusammenarbeit mit der Tracto-Technik GmbH & Co. KG nahm Max Wild jetzt seine nunmehr 25. Horizontalbohranlage des Spezialisten für grabenlose Technik in Betrieb.

Der innovative GRUNDODRILL 18 ACS wurde eigens für schwierige geologische Verhältnisse – insbesondere für harte Festgesteine – entwickelt und soll bei Max Wild im Zuge des HDD-Spülbohrverfahrens eingesetzt werden.

Der GRUNDODRILL 18 ACS zeichnet sich durch kurze Bauzeiten und niedrige Betriebskosten aus. Zum einen verbraucht der 6 ¾´-Felsbohrkopf der Anlage gerade einmal 20 bis 50 Liter Bohrspülung pro Minute, was sich angesichts der kostenintensiven Entsorgung beziehungsweise des Materialrecyclings positiv auf die Betriebskosten auswirkt. Zum anderen arbeitet das innovative Bohrsystem doppelt so schnell wie ein herkömmlicher Mudmotor.

Im Vergleich zu diesem sitzt die Messtechnik des GRUNDODRILL 18 ACS außerdem direkt hinter dem Rollenmeißel, weshalb Korrekturen bei Bedarf rechtzeitig erfolgen können. Hinzu kommt eine Schub- und Zugleistung von mehr als 18 t. Überzeugt hat die Max Wild GmbH darüber hinaus der 123 kW-Dieselmotor, der besonders sparsam und umweltfreundlich ist und damit ideal zur Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens passt.

Zur Übergabe der innovativen Horizontalbohrmaschine Mitte Juli war eine dreiköpfige Delegation der Tracto-Technik zu Gast in Berkheim. Angereist waren die beiden Niederlassungsleiter Walter Schad und Andre Pitz sowie Kai Bernhardt, der Vertriebsleiter Inland ist. Auch die vier Geschäftsführer der Max Wild GmbH waren anwesend, darunter Max Wild, der die Kooperation der beiden Unternehmen einst angestoßen hatte.

Die Zusammenarbeit der Max Wild GmbH und Tracto-Technik aus Lennestadt geht auf das Jahr 1998 zurück. Im Frühjahr 1998 wurden auf dem Firmengelände der Firma Wild durch die Firma Thüga Rohre im HDD-Verfahren, mit einer Bohranlage der Tracto-Technik GmbH, verlegt.

Die Idee der unterirdischen Bohrung stieß bei Max Wild sofort auf großes Interesse. Schließlich können mit der HDD-Technik in ganzen Ortschaften Kabel und Leitungen verlegt werden, ohne, dass dafür Straßen aufgebaggert werden müssen. Auch Autobahnen und Flüsse stellen damit keine Hindernisse mehr dar.

Weil Max Wild mit der Horizontalbohrtechnik eine echte Nische für das inhabergeführte Familienunternehmen entdeckt hatte, investierte er rund 400.000 DM in die erste Bohranlage GRUNDODRILL 10 S, noch nicht ahnend, dass dem eine jahrzehntelange Erfolgsgeschichte und florierende Zusammenarbeit mit der Tracto-Technik GmbH & Co. KG, folgen sollte.

Auf der Suche nach einem Fachmann, der diesen Geschäftsfeldbereich mit aufbauen sollte, fackelte Max Wild nicht lange und erzählte seinem Schwager, Josef Schad, auf einer mehrstündigen Fahrt zu einem Motocross-Rennen in Mecklenburg-Vorpommern von diesem innovativen Verfahren. Ebenso fasziniert von dieser Technologie wechselte Schad zur Firma Wild und baute gemeinsam mit Max Wild den Geschäftsfeldbereich der Horizontalbohrtechnik auf.

Die Nachfrage, besonders seitens diverser Gasversorger und Kommunen, ließ nicht lange auf sich warten. Schon im Oktober 1998 bewies der GRUNDODRILL 10 S zum ersten Mal sein Können.

Recycling auf höchstem Niveau

Heute besteht das Max Wild-Team des Geschäftsbereiches Horizontalbohrtechnik aus 35 Mitarbeitern, die rund 1.000 Projekte pro Jahr stemmen und dabei circa 250.000 m Leitungen bohren.

Bei der Auswahl seiner Bohranlagen legt das Berkheimer Unternehmen stets besonderes Augenmerk auf Qualität, Leistung und Bedienkomfort und bringt sich auch mit innovativen Eigenentwicklungen in den rasant wachsenden Markt ein.

Im Bereich der Horizontalbohrspülung kann Max Wild stolz auf eine Innovation aus dem eigenen Haus zurückgreifen: den HDD-Recycling-Lkw. Dieser Eigenentwicklung liegt folgendes Problem zugrunde: Das Bohrgut, das als Schlamm bei einer HDD-Bohrung ausgetragen wird, ist oftmals mit unterschiedlichen Substanzen belastet.

Wurde der Bohrschlamm einst von Landwirten abgesaugt und auf ihre Ackerflächen verbracht, muss er laut den gesetztlichen Regelungen des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft entsprechend entsorgt werden.

Mit ihrer klugen Lösung, Recycling-Lkw zu entwickeln und in Eigenregie zu bauen, minimiert die Max Wild GmbH nicht nur den Abfall und spart die Kosten für die fachgerechte Entsorgung ein. Sie schont damit vor allem auch die Umwelt.

Insgesamt reduziert sich dank der Innovation des Berkheimer Unternehmens der Abfall um 90 Prozent, während Recyclingkosten in erheblichem Maße eingespart werden und deutlich weniger Wasser für die Bohrspülung benötigt wird. Seit nunmehr drei Jahren leisten die Lkw die gesamte Aufbereitung des Abwassers beim HDD-Verfahren.

Dabei wird die Bohrspülung zunächst in einen der Lkw gepumpt, wo mit der vorhandenen Technik grobes Material wie Stein und Sand abgesiebt wird. Die in der Spülung verbleibenden Feinteile werden anschließend ausgetragen und vom erbohrten Boden und dem Wasser getrennt.

Beide Teile können am Ende wieder verwendet und in den Prozess zurückgeleitet werden. Das gesamte Verfahren läuft vollautomatisch ab und gesteuert sowie kontrolliert wird der Recycling-Lkw über ein Display.

Bei der Entwicklung des HDD-Recycling-Lkw galt es für die Max Wild GmbH allerdings zunächst noch ein Problem zu lösen: Die erste Generation lag nämlich deutlich über dem geltenden Gewichtslimit, weshalb aufwendige Genehmigungen eingeholt werden mussten.

Durch die neue und kompakte Bauweise konnte das Gesamtgewicht eines fertigen Bohrzuges nun aber auf max. 40 t zulässiges Gesamtgewicht reduziert werden.

Mit neuesten High-Tech-Bohrmaschinen wie GRUNDODRILL 18 ACS präsentiert sich die Max Wild GmbH immer wieder als herausragender Innovator und Spezialist für die Horizontalbohrtechnik. Möglich machen die Innovationen aus dem eigenen Haus insbesondere die Unternehmensstruktur.

Denn egal ob klassischer Tiefbau, nachhaltiges Flächenrecycling oder Systementwicklung: Die Max Wild GmbH ist vor allem bekannt als umfassender Komplettanbieter. Vom breiten und eng miteinander verzahnten Leistungsspektrum profitieren so vor allem die Auftraggeber.

Denn zum einen halten sich bei der Zusammenarbeit mit Max Wild die Projektkosten im Rahmen und zum anderen kann das Unternehmen zum Beispiel bei unvorhergesehenen Problemen schnell reagieren.

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