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Keine Buckelpiste mehr im Wintersportort

20.03.2017

FlexyPox ebnet den Weg für PKW, LKW und Motorradfahrer in Willingen (Upland)

Willingen (Upland) liegt im Herzen des Sauerlandes. Bekannt ist es im Winter als Skigebiet – unter anderem als Austragungsort des Weltcups im Skispringen -, im Sommer als Ferienort für Wanderer und Radfahrer. Doch neben den Pisten, Wander- und Radwegen sind auch die Straßen stark beansprucht – und diese werden durchaus nicht schonend behandelt.

Die Waldecker Straße etwa, die sich durch den ganzen Ort und unter einem Viadukt hindurch zieht, (er)trägt nicht nur den Personenverkehr durch Anwohner, Touristen und Motorradfahrer - sie ist auch eine wichtige Achse für den Schwerverkehr. Und all dies hat in den vergangenen Jahren prägend eingewirkt auf die schwimmenden Schachtabdeckungen, die in diese Hauptverkehrsachse im Sauerland eingelassen sind: Diese haben sich, der Belastung nachgebend, in den Asphalt eingesenkt und sind zur Holperfalle für den Verkehr geworden.

Vier dieser Abdeckungen hat die STRABAG GmbH Bad Hersfeld nun mit Unterstützung der resinnovation GmbH wieder auf Straßenniveau angehoben – und dank einer besonderen Eigenschaft des eingesetzten Kunstharzes für künftige Belastungen gewappnet. Das blaue Zwei-Komponenten-Epoxidharz FlexyPox schafft zum einen eine dichte und dauerhafte Verklebung der schwimmenden Schachtabdeckungen mit dem sie umgebenden Asphalt.

Durch seine hohe Viskosität kann die Abdeckung bei der Sanierung außerdem leicht wieder auf Straßenniveau gebracht werden. Aber die besondere Eigenschaft des leuchtend blauen Harzes ist, dass es nach der Aushärtung dauerhaft flexibel bleibt.

Diese Stärke spielt FlexyPox nach der Sanierung tagtäglich aus, wenn wieder der Verkehr über die Schachtabdeckungen rollt: Denn dadurch fängt es die punktuellen Belastungen, die durch die einzelnen Fahrzeuge auf die Schachtabdeckungen einwirken, ähnlich wie ein Stoßdämpfer ab. FlexyPox ist bis zu 50 Prozent stauchbar und kehrt dann wieder in seine Ausgangsposition zurück. Da es auch bis zu 20 Prozent dehnbar ist, fängt es auch Querbelastungen ab, ohne zu reißen.

Dies kommt ihm nicht nur beim Bewältigen der täglichen Verkehrsbelastungen zugute: Auch andere Bewegungen der verklebten Materialien untereinander etwa durch unterschiedliches Verhalten bei Temperaturschwankungen, sind für FlexyPox kein Problem.

In der Praxis lief die Sanierung folgendermaßen ab:

Mit einem Schachtrahmenhebegerät lösten die STRABAG-Mitarbeiter aus Bad Hersfeld die Schachtabdeckungen. Per Winkelschleifer reinigten sie die eingelassenen Rahmen der Abdeckungen von Rost und losen Teilen und rauten zugleich die Oberfläche an, um eine optimale Klebefläche für das Harz zu erhalten. Auch der umgebende Asphalt wurde entsprechend vorbereitet, lose und brüchige Teile wurden entfernt.

Zum Abschluss der Vorbereitungen entfetteten sie alle Oberflächen mit dem Reinigungsmittel resiClean, um sie von etwaigen Fett- oder Ölfilmen zu befreien, die trennend wirken und somit die Haftung hätten beeinträchtigen können.

Nun ging es daran, das Harz für die neue Verklebung zu mischen – dank der durchdachten Verpackung in Schlauchbeuteln und der extra dafür  konzipierten Pastenmischanlage kein großer Aufwand:  Mit Harz und Härter im Verhältnis 1:1 befüllt mischt diese Anlage das Harz per Druckluft durch einen Zwangsmischer sicher, sauber und luftfrei.

Direkt in Einwegtüten abgefüllt, die aufgeschnitten als Spritzbeutel dienen, konnten die STRABAG-Mitarbeiter das fertig gemischte FlexyPox direkt in der gewünschten Schichtstärke auf die Klebeflächen auftragen. Danach legten sie den Rahmen der Schachtabdeckung direkt auf das Harz und brachten diesen mit einem Gummihammer sorgfältig auf Straßenniveau.

Während des Abbindevorgangs konnten sie sofort an der nächsten Abdeckung weiterarbeiten.  Durch die rasche Aushärtung des dauerflexiblen Harzes stand die Straße nach der Sanierung von vier schwimmenden Schachtabdeckungen bereits nach einem kurzen Vormittag wieder ganz für den Verkehr zur Verfügung, der während der Arbeiten um die punktuellen Baustellen herumgeleitet worden war.

Nun kann der Verkehr wieder reibungslos über die Waldecker Straße von Willingen (Upland) rollen – keine Buckelpiste mehr für PKW, LKW, Fahrrad- und Motorradfahrer. Diese bleiben künftig den Wintersportlern überlassen.

Fexibel, flexibler, FlexyPoxin Aspekt - Das dauerflexible blaue Harz aus dem Hause resinnovation hat sich ein weites Einsatzfeld erobert

Die Geschichte von FlexyPox ist eine Erfolgsgeschichte. Weit davon entfernt, im Schatten seines großen Bruders Harz8 zu stehen, hat das blaue dauerflexible Epoxidharz sich beharrlich seinen festen Platz in vielen Bereichen der Sanierung erobert. Längst nicht mehr wegzudenken ist es etwa aus der Schachtrahmenregulierung von klassischen und schwimmenden Schachtabdeckungen im Straßenbereich.

Wo tagtäglich (Schwer)Verkehr über den Asphalt und die Schachtabdeckungen rollt, sind mineralische Verklebungen bald am Ende ihrer Weisheit. Der Mörtel gibt den beständigen Stößen und Querbelastung im Laufe der Zeit nach und bröselt teilweise regelrecht zwischen den Schachtringen heraus. Die Folge: Die Abdeckungen sacken in den Straßenbelag ein, und die Belastung vergrößert sich, da die Fahrzeuge nun auch noch regelrecht auf die Abdeckung „herunterfallen“. Was für den Schachthals zur Zerreißprobe wird, geht auch an den Nerven von Autofahrern und Anwohnern nicht spurlos vorbei. Die Stoß- und Lärmbelastung ist nicht zu unterschätzen.

Dem legt FlexyPox durch seine Dauerflexibilität einen Riegel vor: Durch seine Stauchbarkeit um bis zu 50 Prozent fängt es die Belastungen ab, der Schachthals wird vor Stößen geschützt. Da der Schachtdeckel wieder dauerhaft auf Straßenniveau liegt, kann der Verkehr normal rollen und die Ohren der Anwohner werden geschont.

Doch FlexyPox kann noch mehr: Durch seine hohe chemische Beständigkeit ist es das Harz der Wahl bei der Sanierung von Schachthälsen von Abscheidern. Während der untere Bereich der Abscheider im Sprüh-, Streich- oder Spachtelverfahren mit resiShield beschichtet wird, das nach Aushärtung fest und ab einer gewissen Schichtdicke auch selbsttragend ist, bietet sich für den oberen Bereich unter der Fahrbahndecke FlexyPox: Dort dichtet es flächig ab,  schützt den Beton im Schachthalsbereich vor Korrosion durch die aggressiven Medien und verhindert, dass belastete Flüssigkeit ins umgebende Erdreich dringt.

Wo keine Flüssigkeit herauskommt, kommt auch keine herein: Dies machen sich die Anwender von FlexyPox bei der Schachthalsbeschichtung auch zunutze, um Fremdwasser aus den Schächten herauszuhalten. Fremdwasserstopp ist auch das Thema, wenn es um das Abdichten von Muffen, Fugen oder Rissen im Rohrleitungen oder Bauwerken geht. Durch seine hohe Klebekraft dichtet Flexypox auch in diesen Bereichen zuverlässig ab.

Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die sichere Verklebung von Bauteilen: Diese Aufgabe kann FlexyPox auch mal an ungewohnte Ort führen wie in eine Altpapieraufbereitungsanlage zur Verklebung einer tagwasserdichten Abdeckung auf einem Grundwassersammler oder gar in einen Schweinemastbetrieb, wo die Güllesammelleitungen nach zehnjährigem Betrieb nicht mehr dicht waren. Hier verklebt das blaue Harz jetzt zuverlässig die senkrecht auf die Sammelleitung zuführenden Stutzen.

Wo immer also ein dauerflexibles und chemisch hoch beständiges Harz mit hoher Klebekraft gefragt ist, kann FlexyPox seine Stärken ausspielen. Als Bonus bringt das Zwei-Komponenten-Epoxidharz-System auch noch die Qualitätsmerkmale Arbeitssicherheit, luftfreies Mischen und Müllvermeidung mit: Abgepackt in Schlauchbeutel wird das Harz in einer zwei-Komponenten-Pastenmischanlage mit Zwangsmischer luftfrei gemischt. Dadurch ist der Kontakt der Anwender zum Harz minimal, und durch die vollständige Entleerung der Gebinde ist nicht nur das Mischungsverhältnis gesichert, sondern es fällt auch kaum Müll an. FlexyPox hat sich seinen eigenen Markt erobert und ist bereit für immer neue Herausforderungen.

 

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