5. TAH-Sanierungstage der Technischen Akademie Hannover e.V. zum Thema "Kanalsanierungsverfahren - Vorbereitende Planung, Technik, Erfahrungen und Fehlervermeidung"

05.07.2007

Wie schon in den Vorjahren setzt die Technische Akademie Hannover e.V. auch in diesem Jahr ein herbstliches Fortbildungs-Highlight in Sachen Kanalsanierung. Bei den 5. TAH-Sanierungstagen stehen die Planung, Technik, Erfahrungen und Fehlervermeidung beim Einsatz von Kanalsanierungsmaßnahmen im Zentrum der Veranstaltung vom 12.-13. September 2007 in Bonn.

Die verschiedenen Kanalsanierungs­verfahren werden anschaulich an Beispielen aus der Praxis erläutert – die Unterschiede großer, mittlerer sowie kleiner Kommunen finden dabei Berücksichtigung.

Nach einer aktuellen DWA-Umfrage sind die Kanalnetze in Deutschland nach wie vor von weiteren Substanzwertverlusten bedroht. Auf Grund der angespannten finanziellen Haushaltslagen der Kommunen werden die erforderlichen Investitionen von den Netzbetreibern nicht in ausreichendem Maße getätigt. Die Sanierung der in die Jahre gekommenen Stadtentwässerungsnetze ein­schließlich der privaten Abwasserkanäle ist aber eine wichtige Aufgabe, die neben der Betriebssicherheit, der Standsicherheit und der Sicherstellung des Umweltschutzes einen wesentlichen Beitrag zur Werterhaltung des Kanalnetzes leistet.

Erfolgreiche Sanierung beginnt in jedem Fall bereits bei der Planung. Das klingt nachvollziehbar, ist aber in der Praxis gar nicht so einfach umzusetzen. Wie man die Weichen in der Praxis richtig stellt, die Verfahrenswahl korrekt aus dem Sanierungskonzept herleitet und die Sanierung selbst vorbereitet, sind die Themenschwerpunkte des ersten Blocks dieser Veranstaltung. Finanzierung, Ausschreibung, Zustandserfassung und der Arbeitsschutz bei der Kanalsanierung werden ebenfalls intensiv behandelt.

Im zweiten Teil bringt das Seminar den Stand der modernen Sanierungstechnik für das 460.000 Kilometer lange (und auf rund 70.000 Kilometern defekte) Hauptkanalisationsnetz auf den Punkt. Dabei reicht das Spektrum von den Injektions- und Flutungsverfahren über den Einsatz von Sanierungsrobotern bis hin zu den Reparaturtechniken durch Kurzliner und Innenmanschetten sowie der inzwischen sehr artenreichen Familie der Relining-Verfahren.

Im dritten Teil wird anhand von Einsatzbeispielen gezeigt, was unter welchen Bedingungen technisch und organisatorisch machbar ist und wo der grabenlosen Sanierung nach wie vor Grenzen gezogen sind. Vertreter von Stadtentwässerungs­ämtern berichten über Ihre Erfahrungen mit der Kanalsanierung. Welches der vielen Verfahren ist in welchem Falle das richtige? Welche Risiken sind mit einer falschen Verfahrenswahl verbunden? Wie stellt man sicher, dass man für die notwendigen Investitionen in jedem Falle die gewünschte Qualität bekommt? All diese Fragen sollen beantwortet werden. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie mögliche Fehler bereits im Vorfeld erkannt und insbesondere vermieden werden können.

Die praxisnahe Abrundung des TAH-Seminars bietet eine Fachausstellung, in der Technologie- und Dienstleistungsanbieter rund um die Kanal­sanierung ihre Leistungsstärke präsentieren.

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