Abwasseraufbereitung von Krüger WABAG in europaweit größter Bioethanolfertigung. Wachsende Produktion von Biokraftstoffen stellt hohe verfahrenstechnische Anforderungen an die Wasserbehandlung

18.04.2007

Eine von Krüger WABAG für die Südzucker AG errichtete Wasseraufbereitung in Zeitz, Sachsen-Anhalt, sorgt für die effiziente und umweltverträgliche Aufbereitung des Abwassers in der Bioethanolproduktion. Kernstück der nach einer Bauzeit von weniger als fünf Monaten fertig gestellten und jetzt abgenommenen Anlage ist eine anaerobe Vorreinigung. Damit wird mit ein Großteil der organischen Verunreinigungen biologisch abgebaut und für die Herstellung von energiereichem Biogas eingesetzt.

Wesentliche Bestandteile der gelieferten Anlage sind neben den zwei anaeroben BIOBED®-Reaktoren ein 5.000 Kubikmeter Abwasser fassendes Misch- und Ausgleichsbecken sowie ein Betriebsgebäude mit Dosieranlagen, Anlagentechnik und eine Schlammentwässerungszentrifuge. Das System ist für die Behandlung aller anfallenden Prozessabwässer der Bioethanolanlage ausgelegt. „Wir sind stolz darauf, dass wir mit unserer jahrzehntelangen Erfahrung in der biologischen Wasseraufbereitung zur zügigen Erweiterung dieser Produktion beigetragen haben", so Dr. Ian Stewart, Geschäftsführer der Krüger WABAG und deren Muttergesellschaft Veolia Water Solutions & Technologies.

In Zeitz betreibt ein Tochterunternehmen der Südzucker AG, die CropEnergies AG, die zurzeit größte Anlage zur Bioethanolproduktion Europas und setzt damit international Maßstäbe nicht nur für den Wachstumsmarkt Bioethanolproduktion, sondern auch für die Energie gewinnende Verwertung von Produktionsreststoffen. Die Nachfrage nach Biokraftstoffen wächst rasant. Bis 2010 erwartet CropEnergies Wachstumsraten von jährlich 30 bis 50 Prozent. Ein Grund ist das Ziel der EU-Staaten, den Anteil von Biokraftstoffen am Kraftstoffverbrauch von einem Prozent heute auf 5,75 Prozent im Jahr 2010 zu erhöhen. Damit sollen die Abhängigkeit von Rohölimporten und CO2-Emissionen gesenkt sowie den Landwirten neue Absatzwege erschlossen werden. In Deutschland ist die Beimischung von Biokraftstoffen zum Benzin seit Januar 2007 verbindlich vorgeschrieben.

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Veolia Water Solutions & Technologies Deutschland Holding GmbH
Stefan Jakubik, Leiter Marketing & Kommunikation
Lückenweg 5
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