Berlin startet durch mit HOBAS

08.07.2008

Der Flughafen Berlin-Schönefeld wird seit September 2006 zum neuen Großflughafen BBI (Berlin-Brandenburg-International) umgebaut. Ab 2011 wird der gesamte Flugverkehr der Region Berlin-Brandenburg auf dem Airport im Südosten der Stadt konzentriert sein. Die innerstädtischen Flughäfen Tegel und Tempelhof werden schrittweise geschlossen. Für die neuen riesigen Flugflächen wurde ein umfangreiches Entwässerungskonzept erarbeitet. Zur Druckentwässerung kommen dabei HOBAS Rohre DN 600 bis DN 1600 zum Einsatz.

Attraktive Ziele zu günstigen Preisen machen den Flughafen Schönefeld für Touristen und Geschäftsleute gleichermaßen interessant. 2011 wird mit ca. 20 Mio. Fluggästen gerechnet, ein schrittweiser Ausbau auf 40 Mio. Personen pro Jahr ist möglich. Die Baukosten des Großprojektes betragen insgesamt ca. zwei Milliarden Euro, wovon ca. 445 Mio. für die luftseitigen Flächenbauwerke (Bewegungsflächen der Flugzeuge sowie die angrenzenden Bereiche hinter den Sicherheitskontrollen) und die Freiflächen budgetiert sind. Hinzu kommen die Kosten für Straßen- und Schienenanbindung sowie Drittinvestitionen, etwa für Parkhäuser, Hotels und Konferenzzentren.

Eine besondere Herausforderung besteht in der Sicherstellung des reibungslosen Flugbetriebs auf dem gegenwärtigen Flughafen Berlin-Schönefeld während der gesamten Bauarbeiten. Insgesamt wird der Flughafen einen Flächenbedarf von ca. 1470 ha haben. Das entspricht etwa 2000 Fußballfeldern. Eine optimale Organisation der Entsorgung von anfallenden Regenwässern ist dabei von oberster Priorität.

Neben den Start- und Landebahnen werden große Park- und Abstellflächen gebaut. Auch hier muss das Regenwasser fachgerecht entwässert werden. Im Bereich der Betankungs- und Vorbereitungsflächen ist außerdem eine Verschmutzung durch Kerosin und spezielle Enteisungsmittel, die insbesondere in den kälteren Jahreszeiten eingesetzt werden, gegeben. HOBAS GFK-Rohre zeichnen sich durch besondere hydraulische Leistungsfähigkeit, problemlosen Widerstand gegen Fluglasten und Korrosionsbeständigkeit aus und setzten sich so gegen Konkurrenzprodukte durch.

Mit dem Einbau der Rohre wurde im April 2008 begonnen. Die Bauunternehmer der Arbeitsgemeinschaft U&W und TRP loben den technischen Service von HOBAS. Von der Erarbeitung von Verlegeplänen, über die Unterstützung vor Ort durch Monteure bei der Installation bis hin zur Durchführung von Druckprüfungen wird eng zusammengearbeitet. Zudem erfolgt eine genaue logistische Abstimmung, um eine optimale Bauzeit gewährleisten zu können. Insgesamt werden ca. 8 km HOBAS Sewer Line® Rohre DN 600 - 1600 der Druckstufen PN 6 - 10 in verschiedenen Rohrsträngen verlegt. Die Bauarbeiten sollen bis September dauern. Bei Verlegeleistungen von teilweise 120 m pro Tag könnten die Arbeiten dank des einfachen Einbaus von HOBAS Produkten jedoch bereits früher abgeschlossen werden.


Kontakt:
Wilfried Sieweke (Vertriebsleiter Deutschland)
HOBAS Rohre GmbH
Gewerbepark 1/Hellfeld
17034 Neubrandenburg
Tel. 03 95-45 28-0
Fax 0395-45 28-1 00
Email: wsieweke@hobasrohre.de
Internet: www.hobas.de


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