BorSafe™ Kunststoffrohre ermöglichen Zeit- und Kosteneinsparungen bei anspruchsvollen Installationen

23.08.2010

Durch den Einsatz von BorSafe™ HE3490-LS-H-basierten Kunststoffrohren konnte die Installation einer neuen Feuerlöschleitung eines Chemieindustriekomplexes in Finnland schnell und effizient abgewickelt werden. Mithilfe des Rohrmaterials von Borealis, einem führenden Anbieter innovativer Lösungen in den Bereichen Basischemikalien und Kunststoffe, wurden im Vergleich zu herkömmlichen Stahlrohren 50% Zeit und 40% Installationskosten eingespart.

Die neue Feuerlöschleitung am Borealis Produktionsstandort im finnischen Porvoo speist einen Löschwasservorhang und Sprinkler an einer neuen Verladestation für hochentzündliches Flüssiggas (LPG) und Butadien. Um zu jeder Zeit eine umfassende Betriebssicherheit zu gewährleisten, forderte das Unternehmen Neste Jacobs Oy ein Rohrleitungssystem, das trotz der schwierigen Bedingungen in Porvoo eine lange Nutzungsdauer bieten konnte.

Die größten Herausforderungen für einen schnellen und sparsamen Turnaround stellten das überaus felsige Gelände und eine stark frequentierte Eisenbahnstrecke dar, unter der ein Teil der Pipeline verlaufen sollte. Der Eisenbahnverkehr durfte durch das Installationsprojekt nicht beeinträchtigt werden. Dies bedeutete, dass für die Verlegung der Rohre eine No-Dig-Richtbohrtechnik angewandt werden musste. Dazu kamen die starken Bodenvibrationen durch den Eisenbahnschwerverkehr und die extrem strengen Wintermonate zwischen November und Februar, in denen das Projekt fertiggestellt werden musste. Teilweise fielen hier die Temperaturen bis auf -15°C. Dies alles musste bei der Wahl der Rohre berücksichtigt werden, sowohl während Verlegung als auch im Hinblick auf den gesamten Lebenszyklus.

Neste Jacobs, das Installationsunternehmen Destia, und der Rohrehersteller KWH Pipe bewerteten BorSafe HE3490-LS-H als die praktikabelste Alternative zu herkömmlichem Stahl, um die extremen Anforderungen dieses Projektes erfüllen zu können. BorSafe HE3490-LS-H ist ein Hochdichtepolyethylen-Rohrmaterial (HDPE) der neuesten Generation. Das PE100-RC Material, als MRS 10,0 klassifiziert, wurde speziell für den Einsatz schnellerer und sparsamerer Rohrverlegungstechniken bei schwierigen Bedingungen mit hoher Umweltrissbeständigkeit konzipiert.

BorSafe HE3490-LS-H ist ein Produkt, das über zukunftsweisende Performance- und Verarbeitungsvorteile verfügt, die mit Borealis’ bimodalen Borstar®-Prozess erreicht werden. Es bietet niedrige Kerbschlagempfindlichkeit und überlegene Beständigkeit gegen Punktbelastung sowie langsames Risswachstum (SCG). Das RC (Risswachstumsfestigkeit)-Material verhindert die Gefahr von Rohrrissen sogar bei Punktbelastungen in felsigen Böden.

Das Material ist unempfindlich gegen Chemikalien, was die außergewöhnliche Festigkeit von BorSafe HE3490-LS-H-basierten Rohren noch erhöht und ihnen eine Lebensdauer von bis zu 100 Jahren sichert. Seine zuverlässige Belastbarkeit und Zähigkeit sowie seine hohe Qualität machen BorSafe HE3490-LS-H vor allem auch für jene Rohrtypen geeignet, die den aggressiven Bedingungen moderner grabenloser Verlegetechniken ausgesetzt sind. Das Fehlen einer weichen, sandigen Rohrbettung bei Richtbohr-, Berstlining- und Einpflügetechniken machen ein robustes Rohrmaterial zu einer unerlässlichen Notwendigkeit.

In Porvoo wurden die Rohre in einer Tiefe von zwei Metern verlegt, um einer möglichen klimabedingten Beschädigung vorzubeugen. Dank des robusten Profils der BorSafe HE3490-LS-H-basierten Rohre konnte ein Teil des grob felsigen Aushubmaterials wieder zum Verfüllen der Gräben verwendet werden. Dadurch wurde sowohl die Menge des Aushubmaterials, das von der Baustelle abtransportiert werden musste, als auch die Menge des feineren Materials, das für die Rohrbettung herbeizuschaffen war, reduziert. Das sparte Zeit und Kosten und schonte die Umwelt.

"Die Verwendung von PE verschaffte uns im Vergleich zu herkömmlichen Stahlrohrsystemen einen enormen Zeitgewinn", erklärt Ville Lilja, Borealis Project Manager. "Die Rohre konnten mittels Stumpfschweißen verbunden werden, was gegenüber Stahlschweißnähten 50% Zeit und 40% Kosten einspart", fügt Jarmo Aho, NesteJacobs Construction Manager, hinzu.


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