Das Richtige zur richtigen Zeit

30.01.2014

Wasserbetriebe investieren 1,7 Milliarden Euro ins Berliner Kanalnetz

Die Berliner Wasserbetriebe investieren pro Jahr rund 110 Millionen Euro in den Ausbau, die Erneuerung und in die Sanierung ihrer 9.650 Kilometer langen Kanalnetze. Dazu kommen weitere rund 20 Millionen Euro pro Jahr an Aufwand für Instandhaltung und kleinere Reparaturen. "Wir tun in Abstimmung mit unserem Gesellschafter, dem Land Berlin, das Richtige zur richtigen Zeit. Nachdem in den vergangenen Jahren viel in die Ersterschließung von Quartieren am Stadtrand geflossen ist, steht nun mit deutlich verstärktem Mitteleinsatz die Pflege des Bestands der Kanalisation in der Kernstadt im Fokus. Dazu gehört auch die vorrangige Sanierung dringender Schäden. Auf Basis der 2011 verabschiedeten Strategie werden bis zum Jahr 2030 rund 1,7 Milliarden Euro in die Sanierung der Kanalisation investiert." So kommentiert Vorstandschef Jörg Simon den gestern von der Berliner Bauwirtschaft geforderten noch darüber hinaus gehenden Ausbau der Kanalsanierungsinvestitionen.

Beim Umgang mit ihren über 18.700 Kilometer langen Rohr- und Kanalnetzen folgen die Wasserbetriebe den technischen Notwendigkeiten der Ver- und Entsorgungssicherheit genauso wie den Anforderungen der Trink- und Grundwasserqualität, der Stadtentwicklung, der Verkehrskoordinierung und den finanziellen Auswirkungen der Investitionen. Dieses Management der verschiedenen Anforderungen ist nachhaltig und mit dem Land Berlin abgestimmt.

Die Sicherung bester Trinkwasserqualität durch den Schutz der Wasserressourcen ist für die Berliner Wasserbetriebe essenziell, weil sie die Grundlage ihrer Arbeit sind.

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