Eine saubere Lösung - Hagen rüstet Gullies mit INNOLET® auf

05.06.2009

Innerhalb der Siedlungswasserwirtschaft gelten Straßenabflüsse allgemein als die höchst verschmutzten Niederschlagsabflüsse. Sie sind daher vor Einleitung in die Gewässer in angemessener Weise zu reinigen. Dieses gilt besonders für die so genannten Trennsysteme, bei denen die Abflüsse ohne eine Kläranlage zu durchlaufen direkt in die Gewässer – zum Beispiel in den Vorfluter – eingeleitet werden. Da der bisher übliche Rückhalt von Grobstoffen in Trocken- oder Nassgullies künftigen Anforderungen nicht mehr genügt, sind wirtschaftliche Lösungen gefragt, bei denen auch Feinstoffe und gelöste Stoffe aus den Straßenabflüssen entfernt werden.

So auch bei der Stadtentwässerung Hagen - SEH (AöR). "Bei der Verlängerung von Einleitungsanträgen nach § 7 WHG sind die Anforderungen des Trennerlasses einzuhalten", erläutert Dipl. Ing. Uwe Sommer, Abteilungsleiter und Vertreter des Vorstandes. "Bedingt durch die hügelige Topografie in Verbindung mit direkt an die Gewässer heranreichender Bebauung ist der Bau traditioneller Regenklärbecken im Stadtgebiet allerdings nicht möglich."

Hagener Pilotprojekt
Auf der Suche nach alternativen Lösungen ist die Stadtentwässerung Hagen - SEH auf das Funke-Produkt INNOLET® gestoßen und führt nun zusammen mit der Ingenieurgesellschaft Prof. Dr. Sieker mbH ein Forschungsvorhaben durch, in dem die Leistungsfähigkeit und das Betriebsverhalten des Systems untersucht werden. In dem Forschungsvorhaben, das von August 2008 bis Juli 2009 laufen soll, kommen 16 INNOLET®-Systeme zum Einsatz. INNOLET® besteht aus einem Grobfilter, einem Einsatz und einer mit einem speziellen Substrat gefüllten Filterpatrone und ist in zwei Ausführungen erhältlich: Bei Straßenabläufen mit Gussaufsatz in der Größe 500 x 500 mm beträgt der Durchmesser 315 mm. Bei Straßenabläufen mit Gussaufsatz in der Größe 300 500 mm beträgt der Durchmesser 250 mm. Die Bauhöhe ist bei beiden Varianten mit 700 mm gleich.

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