Einsatz von neuen Schraubsattelstücken - Geringes Gewicht der HOBAS Rohre von Vorteil

10.12.2007

Im Bereich der Hochstraße in Gelsenkirchen mussten ca. 220 m Abwasserrohrleitungen DN 1000 und DN 1200 in der offenen Bauweise im Auftrag der Abwassergesellschaft Gelsenkirchen (AGG) verlegt werden. Die AGG ist für das ca. 680 km lange Rohrleitungssystem der Stadt Gelsenkirchen verantwortlich.

In der Ausschreibung waren zunächst duktile Gussrohre vorgesehen. Die Emscher Bauunion aus Herne erhielt mit einem Nebenangebot mit HOBAS GFK-Rohren den Zuschlag. Neben den wirtschaftlichen Vorteilen war insbesondere das geringe Gewicht ausschlaggebend für die Entscheidung. Eine hohe Korrosionsbeständigkeit gegen äußere und innere Beanspruchungen gehört ohnehin zu den Stärken von HOBAS GFK-Rohren. Das einfache Handling im Innenstadtbereich bei Velegetiefen bis über 4m im Verbau führte zu einem zügigen Baufortschritt. Belästigungen der Anwohner und der Umwelt konnten so auf ein Minimum gesenkt werden.

Zum Einsatz kam weiterhin eine neue Generation von Sattelstücken mit Schraubverschluss. Über 30 Sattelstücke DN 150 für den direkten Anschluss von Steinzeugrohren wurden erfolgreich installiert. Die Schraubsattel sind eine Alternative zu den bisher weitestgehend bei GFK eingesetzten Klebsatteln. Sie bestechen insbesondere durch die wetterunabhängigen Installationsmöglichkeiten, da Temperaturen wie beim Kleben nicht berücksichtigt werden müssen.

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