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Frisches Wasser von der Alm: 450 Kubikmeter Speichervolumen aus GFK-Wickelrohren DN 3000 in 1700 Metern Höhe installiert

07.08.2007

GFK-Wickelrohre des FLOWTITE-Systems sind nicht nur zum Transport von Wasser bestens geeignet. Aufgrund der flexiblen Verarbeitungsmöglichkeiten des Werkstoffs lassen sich aus Rohren großer Nennweite schnell und problemlos auch Wasserbehälter bauen. Eine wegen des geringen spezifischen Gewichts konkurrenzlos unkomplizierte Materiallogistik macht GFK-Rohre in geografischen Extremlagen zu einem idealen Werkstoff für die Installation von Wasserspeichern, wie ein aktuelles Beispiel von der Tröpolacher Alm in Österreich zeigt.

Die 1700 Meter hoch gelegene Tröpolacher Alm liegt im Zentrum des österreichischen Skigebietes Nassfeld unmittelbar an der Grenze zu Italien. Das aufgrund seiner Höhenlage relativ schneesichere Gebiet Nassfeld erfreut sich wachsender Nachfrage durch Skiurlauber. Mit den Touristenzahlen wächst aber unter anderem auch der Trinkwasserbedarf im Skigebiet. Vor diesem Hintergrund beschloss die Gemeinde Hermagor, auf der Tröpolacher Alm zusätzliches Trinkwasser-Speichervolumen zu schaffen. Der vorgesehen Wasserspeicher soll sowohl Quellwasser aus den Almwiesen aufnehmen, als auch je nach Bedarf über eine Steigleitung aus dem Tal aufgefüllt werden.

Nach Abwägung aller Alternativen unter technischen, baustellenlogistischen und wirtschaftlichen Aspekten sowie unter Berücksichtigung erfolgreicher Referenzobjekte entschieden sich die Planer schließlich dafür, einen Speicher aus miteinander gekoppelten, großvolumigen GFK-Rohren zu bauen. Den eigentlichen Speicherraum von 450 Kubikmetern bilden drei  Kammern aus GFK-Wickelrohren DN 3000 mit entsprechend dimensionierten und in Laminattechnik angefügten Abschlussdeckeln. Diese Speicherkammern sind untereinander über eine quer dazu liegende, 18 Meter lange Schieberkammer verbunden, die aus vier Wickelrohren DN 2400 von je 4,50 Metern Länge errichtet wurde und über ein GFK-Schachtbauwerk der Nernnweite DN 1800 von oben her zugänglich ist.

Die gewaltigen Speicherbehälter wurden aus vier jeweils sechs Meter langen Einzelrohren aneinander gefügt, die man per Tieflader auf die Alm transportiert hatte. Aufgrund dieser Fertigteil-Bauweise konnte das Projekt in extrem kurzer Zeit realisiert werden. Nachdem die erforderlichen Erdarbeiten ausgeführt waren, dauerte die Montage der Behälter nur noch vier Arbeitstage. Bei einem Betonbauwerk wäre an eine solche kurze Bauzeit gar nicht zu denken gewesen. Mit der Zeitersparnis verbanden sich zudem deutliche Kostenvorteile.

Für die Amiantit Group und ihren lokalen Partner in Österreich, die Firma Etertec aus Wr. Neudorf, war das Projekt Tröpolacher Alm sowohl ein besonderes Anwendungs-Highlight für die technischen Vorzüge von GFK-Wickelrohren, als auch ein Beispiel guter grenzübergreifender Zusammenarbeit innerhalb des weltweit aufgestellten Konzerns, denn gleich zwei europäische Tochterunternehmen steuerten zu diesem Projekt die Rohre bei.

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