Gleitschienen-Verbau ermöglicht schnelle Erschließung

14.07.2006

Viel Zeit hat das bauausführende Unternehmen nicht, um den neuen Kanal für die Erschließung des Baugebiets Burgweinting Nordwest II zu bauen. Die Stadt Regensburg erwartet im September den Papst, und bis dahin muss alles fertig sein. Einen Beitrag zum schnellen Baufortschritt leistet das SBH-Doppelgleitschienen-System mit Rollenschlitten.

Von langer Hand sorgfältig geplant ist der Stadtteil "Burgweinting" südlich des Stadtzentrums von Regensburg. Arbeiten und Wohnen verknüpfen heißt die Devise der Planer für diesen nur rund vier Kilometer vom Zentrum entfernten Stadtteil, in dem Baugrundstücke vorwiegend für junge Familien entstehen.

Als 1977 die vorher selbstständigen Gemeinden Harting und Burgweinting eingemeindet wurden, bot sich der Stadt Regensburg die Chance für eine zukunftsweisende Siedlungspolitik im Stadtsüden. Der Entwicklungsbereich, eine der größten Entwicklungsmaßnahmen in Deutschland, umfasst eine Fläche von 400 ha, wovon ca. 190 ha für eine gewerblich-industrielle Nutzung und 210 ha für eine Wohnnutzung vorgesehen sind.

Planungsziele sind insgesamt 3500 Wohneinheiten für rund 10000 Einwohner mit der entsprechenden Infrastruktur sowie die Schaffung eines auch international konkurrenzfähigen Gewerbe- und Industriegebiets zur Ansiedlung zukunftsweisender Unternehmen.

Das Konzept scheint aufzugehen, denn durch die Nähe zum Naherholungsgebiet Weintinger Holz mit dem Schloss Höfling und zu den renaturierten und gut erschlossenen Aubachauen bietet das Wohngebiet auch einen hohen Freizeitwert. In den bereits fertig gestellten Baugebieten leben heute bereits etwa 7000 Menschen. Derzeit im Bau sind weitere Wohneinheiten im Baugebiet Nordwest II für rund 1500 Einwohner.

Bei der Auftragsvergabe für den Kanalneubau im Los C vertraute die Stadt Regensburg auf die über 50-jährige Tradition des Bauunternehmens Guggenberger GmbH aus Mangolding. Für eine Bausumme von 820000 € werden hier 500 lfd. m gedrückte Eiprofile 1200/1200 mm in Ortbetonweise eingebaut. Notwendig sind außerdem zehn Schächte und 14 Hausanschlüsse. Dafür muss ein Graben mit 5 bis 6 m Tiefe in lehmigem Boden und mit einer lichten Breite von 1,83 m erstellt werden.

Nach guten Erfahrungen, die Polier Alfons Waldthier von der Guggenberger GmbH bereits auf anderen Baustellen mit dem SBH Gleitschienen-Verbau gemacht hat, entschied sich das Unternehmen hier für den Einsatz des Doppelgleitschienen-Verbaus, System Rollenschlitten, des Heinsberger Herstellers. Eingehend beraten wurde das Bauunternehmen vom örtlichen SBH-Vertriebspartner, der JPB Baugeräte GmbH aus Murnau.

Im eingebauten Zustand bildet der Rollenschlitten-Verbau eine geschlossene, zwangsgeführte Einheit, die auch bei schwierigen Böden setzungsarm und bedingt wasserdicht ist. Der Rollenschlitten lässt sich gegenüber den Gleitschienen parallel verschieben. Dadurch ist das Einbringen der Verbauwände mit geringem Kraftaufwand in großen Tiefen möglich. Ein weiter Vorteil: Das Problem, dass der Graben beim Absenken oder Ziehen der Träger um einige Zentimeter schmaler oder breiter wird, ist nicht vorhanden. Der Graben bleibt zu jeder Zeit des Ein- und Rückbaus auf gleicher Breite. Der Verbau kann sich nicht verkeilen oder verklemmen, Erschütterungen sind ausgeschlossen.

Durch die Kombination von innen und außen geführten Grund- und Aufsatzplatten ergibt sich ein breites Spektrum an Einsatzvarianten. Alle Platten besitzen seitliche Führungen zur Aufnahme in den Trägerprofilen, die wahlweise in der Standard- oder in der Ortbetonausführung lieferbar sind. Bei Kanälen in Ortbetonbauweise, wie auf der Baustelle in Burgweinting, sind Träger und Platten nahezu in einer Ebene und bilden durch Folien oder Kunststoffplatten geschützt die Schalung.

In Burgweinting wurde eine Noppenfolie eingesetzt, die auch das Ziehen der Platten und Schienen erleichtert. Beim Rückbau wird der Boden lagenweise eingebracht, der Rollenschlitten-Verbau stufenweise gezogen und das Verfüllmaterial gegen das gewachsene Erdreich verdichtet. Die Entstehung von Hohlräumen ist somit ausgeschlossen.

Für den Bau des neuen Kanals bleibt dem bauausführenden Unternehmen nicht viel Zeit – in einer Bauzeit von rund zehn Wochen muss alles fertig sein. Denn in diesem Jahr steht Regensburg noch ein großes Ereignis bevor: Am 12. September kommt Papst Benedikt XVI. zu Besuch und die "Papstwiese" Islinger Feld ist nur rund 1 km vom Baugebiet Nordwest II entfernt. Damit sich dann alles im besten Licht präsentiert, muss die Kanalbaustelle bis Ende Juli fertig sein.

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