Gleitschienenverbau. Mit Sicherheit in die Tiefe

21.09.2006

Beim Rollenschlitten-Gleitschienenverbau der SBH Tiebautechnik, Heinsberg, werden die einzelnen Verbaukomponenten erst im Graben zu einer geschlossenen Verbauwand komplettiert. Platten, Träger und Rollenschlitten sind zueinander parallel verschiebbar. Der Graben bleibt zu jeder Zeit der Bauphase auf gleicher Breite, auch beim Absenken oder Ziehen der Träger.

Die seitens der Tiefbauberufsgenossenschaft (TBG) geforderte waagerechte Ausrichtung der Streben im Einbauzustand ist somit in jeder Einbauphase gewährleitstet. Die aufzubringenden Kräfte beim Ein- und Rückbau reduzieren sich erheblich. Es entstehen weniger Erschütterungen und der Verbau an sich ist sehr setzungsarm.

Zur Transport- und Montagesicherung wird der Rollenschlitten im Träger so positioniert, dass dieser ober- und unterhalb im Träger abgesteckt werden kann. Die Absteckungen unterhalb des Rollenschlittens dienen außerdem zur Arrettierung des Rollenschlittens auf eine bestimmte Rohrdurchlasshöhe im Einbauzustand, um ein ungewolltes Abgleiten während der Rohrverlegung zu vermeiden. Im eingebauten Zustand bildet der Rollenschlittenverbau eine geschlossene, zwangsgeführte Einheit, die auch bei schwierigen Böden setzungsarm und dicht gegen auffließende Böden ist.

Weil jede Verbaukomponente beim Ein- und Rückbau einzeln verschoben werden kann, lassen sich mit geringem Kraftaufwand selbst große Verbautiefen schnell und einfach erreichen. Die horizontale Wanderbewegung der Plattenwand, die sich bei herkömmlichen Verbausystemen oft ergibt, wird ausgeschlossen.

Die Verbauplatten werden durch den Bagger und eine Hilfskraft geführt und das Seitenteil der Platte in das Profil der Schiene abgesenkt. Sobald die Platten auch nur einige Zentimeter in die Schiene geschoben sind, sind diese zwangsgeführt und können auch bei ungünstiger Belastung nicht heraus springen.

Die H-förmige Gestaltung des Rollenschlittens bietet in allen Arbeitsphasen optimale Bedingungen. Während der Einbauphase befindet sich der Rollenschlitten im unteren Trägerbereich und ermöglicht somit dem Baggerfahrer freie Sicht und das Arbeiten mit kurzem Ausleger. Ein weiterer Vorteil sind die großen Rohrdurchlasshöhen, die auch während der Rohrverlegung stufenlos verstellbar sind. Die benötigte Arbeitsbreite wird mittels Zwischenstücke realisiert. Je nach Grabentiefe stehen dem Kunden Rollenschlittensysteme mit einfach, zweifach oder dreifach geführten Plattenebenen zur Verfügung.

Beim Rückbau wird der Boden lagenweise eingebracht, der Rollenschlittenverbau stufenweise gezogen und das Verfüllmaterial gegen das gewachsene Erdreich verdichtet. Die Entstehung von Hohlräumen ist somit ausgeschlossen. Die einzusetzenden Verbauplatten sind beim Einfach- und Doppelgleitschienensystem identisch. Je nach Erfordernissen und vorhandenem Erddruck können die Verbauplatten in 100 mm oder 120 mm Plattendicke gefertigt werden. In der Praxis besonders Zeit und Platz sparend wirkt sich aus, dass dieselben Platten für Außen- und Innenschiene passen. Das erleichtert erheblich die Logistik und den Platzbedarf auf der Baustelle, da die Platten für den nächsten Einbau nicht getrennt gestapelt werden müssen.


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