Mario Jahn verstärkt das brbv – Neue Impulse für Weiterbildung und Qualifikation

05.10.2011

Das Berufsförderungswerk des Rohrleitungsbauverbandes (brbv) hat die Geschäftsfüh-rung verstärkt. Mitte September 2011 übernahm Dipl.-Ing. Mario Jahn seinen neuen Aufgabenbereich in der Verbandszentrale in der Marienburger Straße in Köln.

Jahn, der bisher als Referent im Fachbereich Wasser der Bundesvereinigung der Firmen im Gas- und Wasserfach e.V. (figawa) tätig war, wird in den nächsten Monaten für neue Impulse im Bereich Weiterbildung und Qualifikation sorgen. Unter anderem ist die Entwicklung weiterer Geschäftsfelder und Kooperationsmodelle mit neuen und etablierten Bildungspartnern geplant. Nach einer Ausbildung zum Maschinenschlosser und dem Studium der Verfahrens- und Umwelttechnik an der TFH Berlin war Jahn ab 1991 als Projektingenieur und Vertriebsleiter in der Wasseraufbereitungsindustrie tätig. Als figawa-Referent war er maßgeblich an dem großen Erfolg der geofora, Fachmesse und Kongress für Bohrtechnik, Wassergewinnung und Geothermie, in Hof beteiligt, die er auch 2012 betreuen wird. Neben der Regelwerksetzung war Jahn für Grundsatzfragen in der Qualitätssicherung der Wassergewinnung und Geothermie sowie für die Konzeption von beruflicher Fort- und Weiterbildung verantwortlich.
 
Umsetzen, was die Mitglieder brauchen
 
Gemeinsam mit Dipl.-Wirtsch.-Ing. Dieter Hesselmann, Geschäftsführer des Rohrlei-tungsbauverbandes e.V. (rbv) und seines Berufsförerungswerkes, will Jahn das Programm des brbv auf dem bisherigen hohen Niveau weiterausbauen und fit für die Zu-kunft machen. Wir setzen bedarfsgerecht um, was die Unternehmen brauchen – so das Credo der Verantwortlichen. „Das Berufsförderungswerk versteht sich als kompetenter Dienstleister, dessen vielfältige Weiterbildungsangebote entscheidend dazu beitragen, dass die Leitungsbauer in einem sich stark wandelnden Markt konkurrenzfähig bleiben“, erklärt Hesselmann mit Blick auf die Bereiche Leitungsbau und Netzdienstleistungen der Wasser- und Abwasserwirtschaft, der Energieversorgung sowie der Telekommunikation.
 
Nicht von der Stange
 
Der Rohrleitungsbauverband ist an der Fach- und Regelwerksarbeit beteiligt und bringt durch seine Mitgliedsunternehmen Anregungen in die Entwicklung der Programme und die Gestaltung der Schulungsinhalte ein. „Diese werden vorausschauend geplant und tragen den Veränderungen des Marktes Rechnung“, macht Jahn deutlich. „Die Umsetzung erfolgt mit erfahrenen Dozenten und an renommierten Tagungsstätten.“ Das Ziel ist eine umfassende Qualifizierung des Personals auf hohem Niveau. Sie stellt die Grundlage für qualitätsgerechtes Arbeiten im Rohrleitungsbau und Rohrnetzbetrieb dar und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Neben einer guten Grundausbildung ist deshalb die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter besonders wichtig. Parallel werden bereits zukünftige Konzepte in der Personalentwicklung diskutiert, die grundlegende Änderungen in der Wissensvermittlung beinhalten und Entlastungen für die Unternehmen bedeuten. „Dabei wollen wir keine Massenware anbieten, sondern individuell zugeschnittene Qualifikations- und Weiterbildungsangebote“ – hierin sind sich Hesselmann und Jahn einig.

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