Mit innovativer und leistungsstarker Bohrtechnik aus der Talsohle

25.03.2010

Auf 1300 qm werden vom 19. - 25.4.2010 auf der BAUMA in München intelligente Weiterentwicklungen und die neuesten Techniken für die grabenlosen Verlegung und Erneuerung für den unterirdischen Rohrleitungsbau präsentiert und vorgeführt.

1. Langrohreinzug Tight-in-Pipe
Nun können industriell gefertigte PE-HD Rohrstränge auf der Baustelle kaltverformt und materialschonend über einen Revisionsschacht in die komplette Haltungslänge und am Stück eingezogen werden. Möglich macht das eine neu entwickelte Vorrichtung, die den kreisrunden Rohrquerschnitt für den Transport von der Oberfläche durch den Schacht bis zur Rohrsohle und dem Beginn des eigentlichen Einzuges vorübergehend ovalisiert. Damit leistet Tracto-Technik einen weiteren Beitrag zu dem minimal-invasiven Erneuerungsverfahren nach dem TIP(Tight in pipe)-Verfahren, mit dem nun Rohrerneuerungen mit fertigen Rohrsträngen über Revisionsschächte ab einem Meter Durchmesser und damit ohne die Erstellung großer Einziehgruben ausführbar sind.

2. Burst-Fix Up grading
Für die Erneuerung von Abwasserrohren bis DN 300 und ohne jegliche Tiefbauarbeiten gibt es den bekannten Burst-Fix. Mit einer Spannkraft von bis zu 200 kN werden Kurzrohre im Einziehschacht schub- und zugfest miteinander form- und kraftschlüssig verbunden. Für größere Durchmesser und beliebige Längen von Einzelrohren aus Steinzeug, Kunststoff etc. gibt es nun zwei neue Varianten des Burst-Fix. Die Verspanneinheiten erbringen mit aussenliegend montierten Hydraulikzylindern jeweils Verspannkräfte von 40 kN für den Durchmesserbereich von 450–600 mm bzw. von 800 kN für die großkalibrige Einzelrohre von 700–1.200 mm Durchmesser auf. Überall dort, wo auf Grund begrenzter Platzverhältnisse nur kompakte Maschinen- und Einbaugruben möglich sind, können die erprobte TT-Zuglafette und das Quick-Log Gestänge zusammen mit dem Burst-Fix 400 bzw. 800 ihre Vorteile ausspielen.

3. Grundomat-Erdrakete mit Kronenkopf
Erstmals zeigt der Weltmarktführer dem Fachpublikum eine grundlegend neue Generation der seit 1970 bekannten Grundomat-Erdraketen mit einzigartigen innovativen Eigenschaften. Ein markantes Merkmal des neuen Grundomat-N ist die außergewöhnliche Kopfform, die als Kronenkopf bezeichnet wird. Dieser Kopf ist einzigartig und steht für eine noch höhere Durchschlagskraft und eine ungewöhnlich präzise Arbeitsweise mit hoher Zielgenauigkeit. Die neue Dreigangsteuerung hat eine Rücklaufsteuerung und zwei wählbare Vorlaufpositionen mit unterschiedlichen Schlagfrequenzen je nach Boden, ein absolutes Novum und eine bahnbrechende Weiterentwicklung der Erdraketentechnik. Darüber hinaus ist der neue Grundomat-N noch servicefreundlicher geworden. Wenn z.B. ein Dichtring ausgetauscht oder das Hülsrohr angebaut werden muss, kann die Montage auf der Baustelle ausgeführt werden. Der Trick: Ein Spannelement spreizt das Gewinde wie einen Dübel und fixiert so die Endverschraubung im Gehäuse. Vordergehäuse, Endkonus bzw. Hülsrohr sind nicht mehr eingeklebt, d.h. es gibt keine klebebedingten Wartezeiten.

4. FTTH-Erdrakete mit Systemlösung
Für den zunehmenden Ausbau von FTTX-Netzen, sprich Glasfaserleitungen bis in die einzelnen Gebäude, stellt TRACTO-TECHNIK zusammen mit hauff-technik eine wirtschaftliche Systemlösung bereit. Damit kann aus dem Anschlussraum heraus ein Schutzrohr für das Glasfaserkabel unterirdisch und bis zum Anschlusspunkt im Gehweg verlegt werden. Die Erdrakete wird von einer Lafette aus zielgenau durch eine 60 mm große Kernlochbohrung gestartet. Die neuentwickelte Hauseinführung MIS 60 dichtet ohne zusätzliche, aussenliegende Montagegrube, die Durchführung gas- und wasserdicht ab.

5. Neuer Grundodrill XP für mehr Leistung und Sicherheit
Unsere Kunden haben mit ihren Wünschen und Anregungen sehr viel zu der neuen Grundodrill XP-Serie beigetragen. Das Ergebnis ist eine vergleichsweise leise, einfach bedienbare aber dennoch leistungsstarke Bohranlage. Erreicht wurde dies u.a. durch eine sich selbst einstellende Leistungsregelung des Antriebsmotors für optimalen Vorschub und Rotation des Bohrgestänges und auch durch den sich entsprechend automatisch einstellenden Bohrspülungsdruck. Das für Grundodrill typische Schlagwerk vergrößert die Einsatzmöglichkeiten der Maschinen in steinreichen Böden. Mit dem dynamisch schlagenden Hammerwerk (1.500 Schläge/min.) lässt sich auch aufgewitterter Fels durchörtern. Unterstützt wird der Grundodrill XP von einer Doppeltank-Mischanlage, Typ MA 010 mit je 4.000 Liter Tankinhalt, die von einem 10,9 kW Hatz-Dieselmotor betrieben wird.

Neben der Leistungsoptimierung lag der Entwicklungsfokus auf Verbesserungen der Arbeits- und Betriebssicherheit. Mit der Funk-Fernbedienung kann sich der Bediener zum Beispiel ohne störendes Verbindungskabel frei um die Bohranlage bewegen. So ist der sichere Fahr- und Rangierbetrieb gewährleistet. Die Handhydraulik dient dazu, bei einem Ausfall der Steuerungstechnik, die Maschine trotzdem noch so bedienen zu können, dass z.B. ein Einziehvorgang noch abgeschlossen werden kann. Die beheizbare Arbeitskabine ist in fünf Stufen schwenkbar und ermöglicht einen vollständigen Überblick und damit die optische Kontrolle über den gesamten Bohrvorgang. Sie ist mit einem ergonomischen Arbeitssitz ausgestattet. Mit den Joysticks werden die Bohrfunktionen angesteuert. Die automatisierten Abläufe der HDD-Anlage sind optimal eingestellt und geregelt. Das schont die Maschine und erhöht ihre Lebensdauer.

Mit der Erfassung aller relevanten Parameter der Bohr- und Rohreinzugsvorgänge, deren Weiterverarbeitung und Umsetzung in Bedien- und Softwareprogrammen sowie der vollautomatischen Aufzeichnung wird ein wesentlicher Beitrag zur ermüdungsfreien Bedienung und somit auch zur korrekten und schadensfreien Ausführung der Bohrarbeiten geleistet.


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