Primus Line erweitert Produktportfolio
28.04.2022
Das System zur grabenlosen Rohrsanierung, Primus Line®, ist konzipiert für lange Sanierungsabschnitte: nahtlos, sicher und nahezu unabhängig von unvorhergesehenen Leitungsbedingungen. Pünktlich zur IFAT erweitert das herstellende Unternehmen aus Bayern seine Produktpalette für Wasseranwendungen.
Der neue Niederdruckliner bedient Leitungen mit einer Nennweite von DN 400 und richtet sich mit einem zulässigen Betriebsdruck von 12 bar (MOP) insbesondere an Anwendungen mit der Druckstufe PN 10. Der Sanierungsbedarf von Abwasserdruck- und Trinkwasserleitungen in gerade diesem Bereich ist zuletzt deutlich gestiegen.
Damit kann Primus Line auch für niedrigere Druckstufen einmal mehr eine sichere und wirtschaftliche Sanierungslösung anbieten. Das Niederdrucksystem stellt eine kosten-nutzen-optimierte Version des Mitteldrucksystems dar. Durch die gezielte Reduzierung des Aramidanteils in der Gewebeschicht des Liners wurden im Fall des DN 400 Kostenersparnisse von bis zu 30 Prozent erreicht.
Produkte für diverse Einsatzgebiete
Mit dem Nieder-, Mittel- und Hochdrucksystem hat das Unternehmen ein ausdifferenziertes Portfolio, welches eine passgenaue Lösung für verschiedenste Anwendungen umfasst. Neben dem Medium Wasser eignet sich die Technologie auch für Gas- und Ölanwendungen und kann aufgrund seiner Flexibilität bei gleichzeitig hoher Materialfestigkeit auch als Bypass verlegt werden. Mit über 1.500 realisierten Projekten weltweit hat das Unternehmen Erfahrungen in verschiedensten Anwendungsbereichen, darunter auch Großprojekte mit großen Einzugslängen.
Aufgrund seiner Eigenschaften kann Primus Line® noch mehr als reine Spezialanwendungen in Form von Dükern oder Querungen von Brücken oder Verkehrswegen. Im vergangenen Jahr sanierte Primus Line zum Beispiel in zwei Abschnitten eine 1,2 Kilometer lange Trinkwasserleitung DN 300 aus Grauguss in Zweibrücken. Auf der italienischen Insel Sardinien wurde 2020 ein sechs Kilometer langes Sanierungsprojekt an einer Trinkwasserleitung DN 500 aus Asbestzement abgeschlossen. Der längste dort eingezogene Abschnitt umfasste über 1,1 Kilometer und dauerte mit eine Einzugsgeschwindigkeit von etwa sechs Metern pro Minute nur drei Stunden.
Konzipiert für lange Sanierungsabschnitte
Genau dafür ist Primus Line® konzipiert: für lange Sanierungsabschnitte, Transportleitungen und Überlandleitungen.
In einem Abschnitt lassen sich mit Primus Line® Leitungslängen von bis zu 2.500 Metern sanieren. Produziert werden können sogar bis zu 4.500 Meter am Stück.
Dabei wird der Primus Liner komplett im Produktionswerk nach ISO 9001 Standard vorgefertigt und einzugsbereit ausgeliefert – nahtlos und unter durchgehender Qualitätskontrolle. Das reduziert nicht nur die Installationszeit auf der Baustelle, sondern erhöht auch die Sicherheit und Qualität des Produkts mit einer Lebensdauer von mindestens 50 Jahren. Risiken, die bei alternativen Sanierungsmethoden durch unsachgemäß ausgeführte Schweißnähte oder Vormontagen unter schwierigen Bedingungen auf der Baustelle entstehen, entfallen.
Dennoch bleibt Primus Line® flexibel für viele unvorhergesehene Situationen. Kleinere Rohrversätze, Bögen bis 45 Grad, abweichende Materialien oder zu durchfahrende Armaturen, die erst bei Erstellen der Baugruben oder bei der Kamerabefahrung auffallen, bergen kaum ein Projektrisiko. Die Flexibilität des Liners und der Ringraum, der zwischen dem Liner und dem Altrohr verbleibt, macht die Sanierungslösung unabhängig von vielen Außenbedingungen. Zeit und Kosten bleiben also auch bei unerwarteten Voraussetzungen im Rahmen.
Haptisches Erleben und starke Teampräsenz
Davon überzeugen können sich auch die Besucher der IFAT. Am Messestand des Unternehmens wird besonders das haptische Erleben der Produkte eine große Rolle spielen. In erster Linie freut sich das breit aufgestellte Messeteam mit technischen Experten und regionalen Ansprechpartnern auf ein persönliches Wiedersehen mit allen Kunden und bespricht gerne spezifische Projektvorhaben oder Einsatzszenarien.
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