„Setzt euren gesunden Menschenverstand ein“

28.07.2016

Wilhelm Stentrup in den Ruhestand verabschiedet - Sanierungstechnik Dommel GmbH aus Hamm meistert Generationenwechsel

Nach 37 Berufsjahren hat sich Wilhelm Stentrup, der geschäftsführende Gesellschafter der Sanierungstechnik Dommel GmbH aus Hamm in Nordrhein-Westfalen zum 1. Juli in den Ruhestand verabschiedet. Zum Nachfolger in der Geschäftsführung wurde sein Sohn Benedikt Stentrup ernannt, der auch dessen Gesellschafteranteile übernimmt und das mittelständische Unternehmen mit 60 Mitarbeitern jetzt gemeinsam mit Christoph Leyers weiterführt.

Wilhelm Stentrup begann seine Karriere als Bauleiter in dem Bauunternehmen Bernhard Heckmann GmbH & Co. KG aus Hamm. Als die Unternehmensfamilie Heckmann im Jahr 1999 die Mehrheit an der Firma Dommel übernahm wurde der Diplom-Ingenieur dort Geschäftsführer. In den vergangenen 17 Jahren hat Wilhelm Stentrup maßgeblich dazu beigetragen, dass die Sanierungstechnik Dommel sich in der Kanalsanierung in NRW fest etabliert hat und auch bundesweit einen guten Namen hat.

Zu den besonderen Qualitäten des Sanierungsunternehmens zählen nicht nur die Qualifikation für eine Vielzahl unterschiedlicher Kanalsanierungstechniken sondern auch die eigenen Kompetenzen im Tiefbau. Neben der Kanalreinigung, TV-Inspektion und Dichtheitsprüfung hat das Unternehmen vor Kurzem auch in eine neue Roboteranlage für Fräs-, Spachtel- und Verpressarbeiten investiert. In den vergangenen Jahren wurden die Kompetenzen im Rohr-Relining mit Lang- und Kurzrohren, im TIP-Verfahren und im Berstlining systematisch ausgebaut.

Seit 2014, mit dem Eintritt von Benedikt Stentrup in das Unternehmen, installiert Dommel neben bogengängigen Schlauchlinern für Hausanschlüsse auch lichthärtende GFK-Schlauchliner bis DN 1300. Benedikt Stentrup ist Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH) und war zuvor als Geschäftsführer für den weltweiten Vertrieb des Schlauchlinerherstellers RELINEEUROPE tätig. Verschiedene Gütezeichen des Güteschutz Kanalbau e.V. sowie ein Arbeitsschutzmanagementsystem dokumentieren die hohe Ausführungsqualität sowie den hohen Standard in Sachen Arbeitssicherheit.

Wie Stentrup Senior und Junior einhellig betonen, machen ihnen die Projekte am meisten Spaß, bei denen andere Firmen kein Angebot mehr abgeben. Sei es weil gleichzeitig Gewerke im Tiefbau und der Kanalsanierung gefordert werden oder weil besonders anspruchsvolle Sanierungsaufgaben zu lösen sind. So gilt Dommel nicht nur bei zahlreichen Kommunen und Ingenieurbüros als verlässlicher Partner sondern auch bei vielen Industriebetrieben, welche die Kompetenzen und das lösungsorientierte Einbringen eigener Ideen der Dommel-Mitarbeiter schätzen.

Ein besonderes Anliegen war es für Wilhelm Stentrup, der auch bei Lieferanten und Nachunternehmern ein geschätzter Geschäftspartner war, sein Know-how weiterzugeben. Er kümmerte sich besonders um die Aus- und Weiterbildung im Unternehmen, das derzeit sechs junge Leute zur Fachkraft für Rohr-, Kanal und Industrieservice ausbildet.

Nicht recht anfreunden konnte sich der langjährige Geschäftsführer, wie er zum Abschied sagte, mit der zunehmenden „Flut“ an Nachweisen und Regulierungen, die heute in der Sanierungs- und Baubranche gefordert werden. „Versteckt euch nicht hinter Zertifikaten, sondern setzt euren gesunden Menschenverstand ein“, forderte Wilhelm Stentrup die eigenen Mitarbeiter ebenso wie die Geschäftspartner aus Kommunen, Ingenieurbüros und Industrie auf.

So ganz wird der Senior sich noch nicht aus dem im Dezember 2014 bezogenen Neubau der Firma Dommel in Hamm verabschieden. An zwei halben Tagen in der Woche wird er die Kollegen vor allem bei der Kalkulation unterstützen. Die übrige Zeit werden seine zahlreichen Hobbies und die inzwischen sechs Enkelkinder ausfüllen.

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