Wenn Wasser rollen kann... Kunststoffring Q Drum macht Wasserholen in Entwicklungsländern einfacher

14.01.2011

Wasserhahn auf – Durst gelöscht. Für uns ist sauberes Trinkwasser eine Selbstverständlichkeit, doch in vielen Teilen Afrikas und in anderen Entwicklungsländern der Welt ist das nicht denkbar.

Häufig sind es Frauen und Kinder, die das Wasser in unhandlichen und zu kleinen Kanistern über weite Strecken transportieren müssen. Körperliche Schwerstarbeit, die nicht selten gesundheitliche Folgen nach sich zieht. Der Weg lässt sich meist nicht verkürzen, aber er kann um vieles einfacher sein: mit der Q Drum.

Langlebig und vielseitig
Angepasst an die besonderen Bedürfnisse von Menschen in Entwicklungsländern wurde die Q Drum von dem südafrikanischen Ingenieur Piet Hendrikse und seinem Bruder Hans, einem Architekten, entwickelt, um den Transport von sauberem Trinkwasser über weite Strecken in ländlichen Gegenden zu erleichtern. Als äußerst stabiles und beständiges Transportgefäß aus weichem Polyethylen kann es bis zu 50 Liter Wasser fassen. Und noch mehr: Die Q Drum ist äußerst vielseitig verwendbar, da sich mit ihr nicht nur Wasser sondern auch Öl oder Agrarerzeugnisse transportieren und lagern lassen. Eine Q Drum kostet umgerechnet circa 55 Euro. Für die Menschen, die sie benötigen unbezahlbar, für viele Deutsche ist es weniger als sie durchschnittlich für Weihnachtsgeschenke ausgeben (Quelle: Ernst & Young, Verbraucherumfrage „Weihnachtsgeschenke 2010 Deutschland).

Bislang nur eine Produktionsstätte
In einem aufwendigen Produktionsverfahren bekommt der zylinderförmige Behälter seine längsgerichtete Hohlform, die wiederum der Befestigung eines Seils dient. Dadurch kann die Q Drum über weite Strecken gezogen werden. Ein spezielles Verfahren ermöglicht die Herstellung aus einem Guss, welche die Q Drum langlebig und stabil sein lässt. Das Seil lässt sich bei Verschleiß ersetzen. Der Herstellungsprozess der Q Drum ist nicht ganz einfach und bislang wird der rollende Wassercontainer nur in Durban nahe Pietermaritzburg in Südafrika hergestellt. Piet Hendrikse und sein Team sind daher diesbezüglich immer auf der Suche nach weiteren Produktionsstätten und Kooperationspartnern.

Knackpunkt Transport
Nicht nur die aufwändige Herstellung, sondern vor allem der Transport der leichten, aber voluminösen Drums, wird zum Knackpunkt der Idee. Das hinter Q Drum stehende gemeinnützige Unternehmen Q Drum Ltd. ist nicht nur auf Spenden, sondern auch auf Hilfe von anderen Organisationen beim Verteilen und Verbreiten der Q Drums in weit entfernte und abgelegene Regionen inner- und außerhalb Afrikas angewiesen. Zur Zeit wären Q Drums in Haiti eine große Hilfe bei der Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser, jedoch gestaltet sich der Transport sehr schwierig. Daher ist Q Drum immer auch auf Unterstützung bei der Logistik angewiesen. „Die Leute, die sie brauchen, können sie sich nicht leisten und müssen sich auf Leute verlassen, die sie sich leisten können, aber nicht brauchen“, so Erfinder Piet Hendrikse.

Angepasst an die besonderen Bedürfnisse von Menschen in Entwicklungsländern wurde die Q Drum von dem südafrikanischen Ingenieur Piet Hendrikse und seinem Bruder Hans, einem Architekten, entwickelt, um den Transport von sauberem Trinkwasser über weite Strecken in ländlichen Gegenden zu erleichtern. Als äußerst stabiles und beständiges Transportgefäß aus weichem Polyethylen kann es bis zu 50 Liter Wasser fassen. Und noch mehr: Die Q Drum ist äußerst vielseitig verwendbar, da sich mit ihr nicht nur Wasser sondern auch Öl oder Agrarerzeugnisse transportieren und lagern lassen. Eine Q Drum kostet umgerechnet circa 55 Euro.

Q Drum (Pty) Ltd
PO Box 53059
Troyeville, 2139
Johannesburg, South Africa
Tel.: +27 (0) 11 624 6700
Fax: +27 (0) 11 624 6760
Mail: info@qdrum.co.za
Internet: http://www.qdrum.co.za.

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