22 Jahre Erfahrung mit WIPOLIT®-Pressmörtelverfahren

26.01.2006

Schachtrahmenregulierungen werden seit vielen Jahren durch unterschiedliche Verfahren durchgeführt. Um eine sichere und schnelle Kraftschlüssigkeit sowie eine schnelle Belastbarkeit zwischen Schachtrahmen und Schachtkonus bzw. Ausgleichsring zu erreichen, werden zum Teil hochfließfähige Gießmörtel und Pressmörtel eingebracht. Dieses ist erforderlich, da ein zeitaufwendiges Absperren des Schachtes verhindert werden muß.

Im Jahr 1984 entwickelte die Firma Wiebusch Polymerbeton Technik GmbH & Co. KG in Volkmarsen den schrumpffreien WIPOLIT®-Pressmörtel (PM), mit den geforderten kurzen Abbindezeiten und hohen Druckfestigkeiten.

Nach der erfolgreichen Einführung des Mörtels wurde 1985 die ges. geschützte WIPOTON-Mörtelschaufel als Systemverbesserung eingeführt.

Neben  dem guten Haftverbund (2N/mm²) zwischen Schachtrahmen und Schacht, erlaubt der WIPOLIT®-Pressmörtel (PM) je nach Verarbeitungstemperatur den Schacht nach 30 bis 45 Minuten für den Verkehr wieder freizugeben.

Die bereits tausendfach erfolgten Regulierungen in ganz Deutschland und einigen europäischen Ländern sind zur vollsten Zufriedenheit der Anwender bis zum heutigen Tag durchgeführt. Das nachfolgend näher beschriebene WIPOLIT®-System ist bereits  Standard bei vielen Tiefbauämtern und Tiefbauunternehmen geworden.Hier soll das einfachere Frost-Tauwechsel Beständige Pressverfahren dem aufwendigerem Gießverfahren gegenübergestellt werden.

Der Schachtrahmen kann wie beim Gießverfahren mit einem Schachtrahmenheber auf Straßenniveau angehoben werden. Entgegen der Aufwendigen Aufbereitung des Gießmörtelsystems (genaues Abwiegen des Mörtels und der nötigen Wassermenge nach Vorgabe des Herstellers) wird der WIPOLIT®-Pressmörtel (PM) durch einfaches  Einrühren des Trockenmörtels in Wasser mit einem entsprechenden Handrührgerät (Kelle) zubereitet. Nach ca. 1 Minute entsteht ein Kellengerechter Mörtel.

Hierdurch wird ein optimales Mischungsverhältnis zwischen Wasser und Mörtel gewährleistet. Die Vermischung des Gießmörtels muß dagegen zur Verhinderung der Knollenbildung mit einem geeigneten elektrischen Quirl vorgenommen werden.

Zum Eingießen des Gießmörtels in den Fugenspalt ist die Verwendung einer dicht abschließenden Schalung erforderlich. Je nach Beschaffenheit des Straßenunterbaues kann Gießmörtel bis kurz vor der Erstarrung unkontrolliert in Hohlräume des umliegenden Straßenbereiches entweichen, so daß kein vollflächiger Unterbau gesichert ist. Das Einbringen des WIPOLIT®-Pressmörtel (PM) erfolgt einfach  mit Hilfe der Wipoton-Mörtelschaufel  DBGM-G 8708 637.9  und einer Fugenkelle (siehe Bild). Aufwendige Abdichtarbeiten entfallen.

Die vollflächige und feste Auflage des Schachtrahmens auf dem Konus wird gewährleistet. Die auftretenden Horizontalschübe, verursacht durch den Fahrverkehr, können nur so vollflächig auf den Unterbau übertragen werden und bieten dadurch eine auf Dauer sichere Befestigung des Schachtrahmens.

Ferner ist ein Nachweis der Frost-Tauwechsel-Beständigkeit des WIPOLIT®-Pressmörtel (PM) vorhanden, den viele Gemeinden und Kommunen für die fachgerechte Regulierung des Schachtrahmens fordern.

Darüber hinaus kann WIPOLIT®  zum Ausbessern, bzw. Aufmauern von Schachthälsen mit Kanalklinkern o.ä. Materialien verwendet werden und dient gleichzeitig dem Tiefbauer als Mörtelbett für eine evtl. Radialumpflasterung eines Schachtrahmens. Die Auskehlung, bzw. Ausbesserung von Fließgerinnen bei Sammlern u. ä. Bauwerken, das stoßfreie Verlegen von Sohlplatten sowie das Setzen von Pfosten und Verkehrshinweisschildern, das Befestigen von Maschinenankern, Dübeln, Pfosten und Brückengeländern ist ebenso möglich.

Sollte durch Anheben des Schachtrahmens die Asphaltdecke beschädigt worden, oder die Asphaltdecke in der Fahrspur abgefahren sein, wird ein 2-komponentiges bituminöses Material mit ähnlichen Abbindezeiten eingesetzt, um den Zeitvorteil des frühhochfesten  Pressmörtel voll zur Geltung kommen zu lassen.

Falls der Schachtrahmen durch Pflastersteine eingerahmt ist, sollten diese nicht mit normalem Mörtel versetzt werden, sondern ebenfalls mit einem schnell abbindenden Mörtel, um den durch  das Verpressen erreichten Zeitvorteil nicht wieder zunichte zu machen.


Kontakt:
Ralf König
Verkaufsleiter Wipolit-System
Wiebusch-Polymerbeton-Technik
GmbH & Co. KG
Am Stadtbruch 4
D - 34471 Volkmarsen
Tel.: +49 (0) 5693 - 7780
Fax: +49 (0) 5693 - 1489
E-Mail: koenig@wipoton.de
Internet: http://www.wipoton.de

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