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Auch Baubetriebe sollen sich für die Inklusion stark machen

20.12.2021

IG BAU wirbt anlässlich des Tages der Menschen mit Behinderung / Viele Fördermöglichkeiten

Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung rief die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Unternehmen und Betriebsräte dazu auf, sich aktiv für die Inklusion stark zu machen. Insbesondere waren Betriebe aus der Baustoffindustrie, des Garten- und Landschaftsbaus und der Bauwirtschaft angesprochen. „Leider müssen wir feststellen, dass Menschen mit Behinderungen es immer noch schwerer haben, eine Arbeit zu finden, als Menschen ohne. Der Fachkräftebedarf in unserer Branche ist sehr groß, da liegt es auf der Hand, Menschen mit einem Handikap eine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen“, sagt Carsten Burckhardt, im IG BAU-Bundesvorstand für die Bauwirtschaft zuständig. Neben der Chance loyale, engagierte und gute Mitarbeiter*innen zu bekommen, gibt es zahlreiche Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten der Bundesagentur für Arbeit, des Bundes, der Länder und Kommunen.

Mehr Informationen erhalten Interessierte unter www.rehadat.de. Mit vierzehn Portalen, zahlreichen Publikationen, Apps und Seminaren ist REHADAT das zentrale unabhängige Informationsangebot zur beruflichen Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Dort sind derzeit bundesweit 1007 Inklusionsbetriebe und zugehörige Verbände aufgeführt. In der Woche des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung veranstalteten Arbeitsagenturen und Regionaldirektionen der Bundesagentur für Arbeit viele Events, in denen sie auf die Arbeitsmarktsituation der Menschen mit Behinderung aufmerksam machten und für diese sensibilisieren wollten.

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