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Fachseminar und Hausmesse der Hans Brochier GmbH & Co. KG eröffnet neue Perspektiven

05.11.2004

Wenige Hauseigentümer wissen, dass die Thematik "Grundstücksentwässerung" einigen Zündstoff bergen kann. Versäumnisse sind keine Kavaliersdelikte, sondern können Bußgelder oder gar strafrechtliche Verfahren nach sich ziehen. Aufklärung tut Not, deshalb lud die Hans Brochier GmbH & Co. KG zu einem Fachseminar mit Hausmesse ein. Eingeladen waren Vertreter von Versicherungen, Kommunen und Hausverwaltungen aus ganz Deutschland.

Die Resonanz auf die Einladung sprengte alle Grenzen. Kurzfristig musste die Hans Brochier Niederlassung Schwaig, die beide Veranstaltungen federführend leitete, in die Nürnberger Messe ausweichen. Dort informierten die Referenten im großen Rahmen über alle Aspekte des Betriebs privater abwassertechnischer Anlagen. "Als Marktführer in diesem Bereich können wir auf breite Erfahrungen aufbauen, technisches Know-how bieten und unsere Kunden entsprechend beraten. Das ist in einem strukturell, technisch und rechtlich anspruchsvollen Bereich wie der Grundstücksentwässerung von großem Vorteil und erklärt das Interesse an unserem Seminar", erläutert Peter Wagner von Hans Brochier den Erfolg der Veranstaltung.

Ein kurzer Überblick schafft Klarheit: In Deutschland kommen auf rund 460.000 Kilometer öffentliche Abwasserkanäle derzeit rund 1,5 Millionen Kilometer private Abwasserleitungen. Die Abwasserentsorgung von Städten und Gemeinden wird als technische Einheit verstanden und betrieben. Diese beginnt im Gebäude auf dem Grundstück und endet am Auslauf der öffentlichen Kläranlage. Funktionsmängel im privaten Teil, das heißt auf dem Grundstück, haben häufig massive negative Wirkungen auf den Betrieb öffentlicher Entwässerungsanlagen. Probleme verlagern sich nicht selten von den öffentlichen in die privaten Abwasserleitungen. Die Kommunen verlangen, im Interesse aller Abwasser-Gebührenzahler, dass Grundstücksentwässerungsanlagen inspiziert und bei Bedarf saniert werden. Ziel ist ein vergleichbarer Technikstand bei privaten und öffentlichen Anlagen, den die Kommunen in ihren Entwässerungssatzungen festschreiben können.

Beispiel: Kontrollschächte. Sie ermöglichen auf einem Grundstück den Zugang zu den Leitungen zu Wartungszwecken. Nach der so genannten Regel der Technik muss ein Kontrollschacht auf einem Grundstück vorhanden sein. Die Kommune kann diesen Schacht in ihrer Entwässerungssatzung fordern. Dann sind private Hauseigentümer oder Wohnungsgesellschaften gefordert, diese Kontrollschächte ? gegebenenfalls auch nachträglich ? einzurichten.

Die Entwässerungsbetriebe der Stadt Nürnberg haben bereits vor mehr als zehn Jahren mit der Umsetzung entsprechender Satzungen im Bereich der privaten abwassertechnischen Anlagen begonnen. Hans Brochier schaffte die technischen Grundlagen für die moderne kommunale Grundstücksentwässerung in der Region Nürnberg. Das Hans Brochier Tochterunternehmen, die ASC Abwasser Service Center GmbH, leistet darüber hinaus als regional agierendes modernes Kanal-TV Unternehmen seinen Beitrag zur Auftragsbearbeitung.

Ein bedeutender Faktor für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Kommunen oder Wohnungsgesellschaften ist für Hans Brochier die Weiterentwicklung von Arbeitstechniken und Arbeitsgeräten, um den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Beispiel: KA-TE Roboter. Das Robotsystem ermöglicht durch spezifische Werkzeuge die grabenlose Reparatur und Abdichtung der meisten partiellen Schäden im Abwasserkanal. Zur Risssanierung legt der Fräsroboter die Risslinie frei, bevor der Spachtelroboter die Fräsnut mit Epoxidkleber füllt. Durch die Tiefenverklebung und die hohe Festigkeit des Spezialklebers wird die Standsicherheit des Rohrs wieder hergestellt.

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