Gemeinsam fürs Trinkwasser: Wasserwerke an der Ruhr unterstützen Aktionsbündnis Wasser

01.09.2008

Von der Quelle bis zur Mündung, vom Wasserwerk bis zum Verbraucher: Trinkwasser ist ein kostbares Gut. Führende Verbände der Wasserwirtschaft aus Deutschland, Niederlande, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz haben sich deshalb zu einem „Aktionsbündnis Wasser“ zusammengeschlossen, um ihre Interessen gemeinsam zu vertreten. Das Aktionsbündnis will u.a. Stellung beziehen zu Fragen des vorbeugenden Gewässerschutzes und des Vorrangs der Trinkwasserversorgung.

„Wasser ist keine übliche Handelsware, sondern ein ererbtes Gut, das geschützt, verteidigt und entsprechend behandelt werden muss“, heißt es in der Präambel des Aktionsbündnisses. Und damit beziehen sich die Verbände und deren Mitglieds-Unternehmen direkt auf die Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Union.

Auch die Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke an der Ruhr (AWWR) trägt das Aktionsbündnis Wasser mit: „Gemeinsam sind wir in Berlin oder Brüssel stärker und setzen uns so für eine optimale Trinkwasser-Versorgung ein“, erläutert Hansjörg Sander, Vorsitzender der AWWR“, nach dem Beitritt der AWWR zum Aktionsbündnis. Die Unterschrift nahm Franz-Joseph Wirtz entgegen: „Wir engagieren uns über die nationalen und europäischen Vorschriften hinaus für die Qualität des Wassers. Schließlich ist gerade beim Trinkwasser der Anspruch unserer Kunden groß“, erklärte der Geschäftsführer der „Internationalen Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke im Rheineinzugsgebiet“ (IAWR), der das Aktionsbündnis koordiniert.

Insgesamt zwölf Verbände sind Mitglied im Aktionsbündnis Wasser – zum Beispiel die Arbeitsgemeinschaft der Trinkwasser-Talsperren (ATT), die Vereniging van Rivier Waterbedrijven RIWA aus den Niederlanden oder die Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfachs (DVGW). Neben inhaltlichen Standards haben sich die Unterzeichner auf die Grundsätze der gemeinsamen Arbeit im Aktionsbündnis verständigt. Als eine der ersten Aktionen informierte das Aktionsbündnis die Abgeordneten des Europaparlaments zu den Positionen der Trinkwasserversorgung bei der Diskussion über die Wasserrahmenrichtlinie.

Hintergrund-Information über die AWWR
Die Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke an der Ruhr (AWWR) ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Wasserversorgungsunternehmen an der Ruhr. Die AWWR versteht sich als Ansprechpartner und Interessenvertreter für die gesicherte Trinkwasserversorgung in der Region. Im Einzugsgebiet der AWWR leben rund fünf Millionen Menschen. Insgesamt 23 Wasserwerke fördern rund 300 Millionen Kubikmeter Trinkwasser pro Jahr. Zurzeit hat die AWWR 15 Mitgliedsunternehmen. Vorsitzender ist Hansjörg Sander (AVU Gevelsberg) als Geschäftsführer des Verbundwasserwerks Witten. Mehr Informationen unter www.awwr.de.



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