Gotthard-Basistunnel: Maschineller Vortrieb im Norden abgeschlossen

05.10.2009

In der Weströhre des Gotthard-Basistunnels erreichte die Herrenknecht-Tunnelbohrmaschine "Gabi 2" – sechs Monate früher als geplant – das Streckenziel in Amsteg.

Im Gotthard-Basistunnel wurde am Mittwoch, 16. September 2009 kurz vor 16 Uhr die Weströhre zwischen Erstfeld und Amsteg durchbrochen. Die Herrenknecht-Tunnelbohrmaschine "Gabi 2", (Gripper-TBM, Ø 9,58 m), legte in nur 18 Monaten eine Strecke von 7,2 Kilometern zurück und erreichte – wie schon die Schwestermaschine »Gabi 1« am 16. Juni 2009 in der Oströhre – sechs Monate früher als geplant den Zielort Amsteg. Beim Durchschlag betrug die Abweichung von der Sollachse horizontal 4 Millimeter und vertikal 8 Millimeter.

Die durchschnittliche Tagesleistung beim Vortrieb durch hartes Gestein und Gebirgsüberdeckungen von bis zu 1.000 Metern betrug rund 18 Meter. Die beste Tagesleistung erreichte "Gabi 2" mit 56 Metern gefräster und gesicherter Tunnelröhre. Das gilt als Weltrekord für eine derartig dimensionierte Tunnelbohrmaschine. Auf der Nordseite des Gotthardmassivs sind damit die Ausbruchsarbeiten im längsten Eisenbahntunnel der Welt abgeschlossen.

91 Prozent ausgebrochen.
Die AlpTransit Gotthard AG ist mit den Leistungen beim Bau des Gotthard-Basistunnels sehr zufrieden, wie Renzo Simoni, Vorsitzender der Geschäftsleitung, bestätigt. Insgesamt sind heute vom 151,8 km langen Tunnelsystem am Gotthard rund 137 km oder fast 91 Prozent ausgebrochen. Der Hauptdurchschlag zwischen Sedrun und Faido findet voraussichtlich Ende 2010 / Anfang 2011 statt. Die Aufnahme des kommerziellen fahrplanmäßigen Betriebs ist auf Ende 2017 geplant.


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