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Grubenbohranlage Rexacore legt ganz leise immer längere Strecken zurück

18.08.2021

Die Grubenbohranlage Rexacore ist eine Ingenieurleistung von RENERGIE Systeme Bad Königshofen. Bauunternehmer profitieren von einem beschleunigten, effizienten und kostensparenden Arbeitsprozess beim Verlegen von Leitungen. Angenehm leise für Mensch und Umwelt bewältigt die Rexacore eine Länge von bis zu 30 Metern, wie jüngste Praxisbeispiele zeigen.

Vorführung in Muhr am See für die Firma Pfaffinger Unternehensgruppe aus Passau

Im Mai 2021 wurden Bohrungen im Rahmen einer Maschinenvorführung für die Firma Pfaffinger im Muhr am See durchgeführt. Geplant war ein Hausanschluss durch eine Seitengasse mit einer Länge von ca. 36 Metern.

Es wurden drei Gruben vorbereitet, eine am Haus, eine an der Grundstücksgrenze, eine an der Hauptstraße.

Zunächst wurde die Bohrung (ca. 7 Meter) zwischen den Gruben am Haus und an der Grundstücksgrenze durchgeführt und ein Rohr Da 50 mm eingezogen. Anschließend wurde die Rexacore in die Grube an der Hauptstraße umgesetzt. Hier wurde die ca. 27 Meter lange Bohrung begonnen. Die Position der Bohrspitze wurde mittels des Messsystems Falcon 2 von DCI überwacht.

Nach ca. 23 Metern musste die Bohrung eingestellt werden. Beim Erstellen einer Zwischengrube wurden mehrere Sandsteine (ca. 30x20x20 cm) gefunden. Durch diese war kein Durchkommen mit der Grubenpressbohranlage. Die letzten Meter wurden mit einer Erdrakete fortgesetzt, während die Rexacore in dieser Zeit das Rohr eingezogen hat. Die 23 Meter lange Bohrung wurde in ca. 45 Minuten hergestellt.

Vorführung in Merching für die Firma Geiger aus Oberstdorf

Im Juni 2021 stand eine Straßenquerung der Bundesstraße B2 mit anliegendem Radweg an. Die Bohrlänge betrug ca. 20 Meter. Es sollten zwei Da 50 mm Leerrohre verlegt werden. Die Firma Geiger Netzbau GmbH hatte die Startgrube (1,4 m Länge, 1 m Breite) und die Zielgrube (1 m Länge, 0,5 m Breite) bereits vorbereitet.

Die Rexacore wurde mit dem Bagger in die Startgrube eingelassen. Da die Straßenquerung bei fließendem Verkehr stattgefunden hat, war eine kontinuierliche Positionsbestimmung der Bohrspitze nicht möglich. Deshalb wurde erneut auf ein leistungsstarkes Messsystem zurückgegriffen. Bei dieser Baustelle kam das Messsystem Sense 1t erstmalig zum Einsatz. Bei diesem Messsystem besteht die Möglichkeit die Anzeige des Empfängers via W-Lan auf mehrere Android-Geräte zu spiegeln. Diese Funktion erleichterte die Überwachung des Bohrvorgangs enorm.

Nach ca. 16 Metern stieg die für den Vortrieb notwendige Kraft deutlich an (von ca. 30 bar Systemdruck auf gut 100 bar). Das „Hindernis“ konnte durchdrungen werden, dabei wurde die Bohrspitze allerdings aus der ursprünglichen Richtung abgelenkt. Durch entsprechende Anstellung des Bohrkopfes konnte gegengesteuert werden, die Richtungskorrektur war ausreichend, um auf den letzten zwei Metern die Zielgrube zu treffen.

Anschließend wurde der Bohrkopf durch einen Aufweitkopf ersetzt und mit diesem wurden zwei 50er Leerrohre gleichzeitig eingezogen. Die Bohrung mit Einzug hat ca. 2 Stunden in Anspruch genommen, hinzu kommen noch ca. 15 Minuten für den Aufbau der Rexacore und 15 Minuten für den Abbau. Die Arbeiten wurden vom Bayerischen Rundfunk begleitet, der Bericht wurde am 09.06.2021 in der Abendschau ausgestrahlt, der Beitrag ist in der BR Mediathek zu sehen.

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