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Kanalgipfel 2022: Möglichkeiten zur integralen Finanzierung von Schwammstadtkonzepten

02.09.2022

Die Entwässerungssysteme unserer Städte sind ein wesentlicher Bestandteil des kommunalen Anlagevermögens. Die große Zukunftsaufgabe, vor der viele Kommunen stehen, besteht in einer fundierten technischen und wirtschaftlichen Bewertung dieser langlebigen Anlagen. Der Kanalgipfel bietet eine Hilfestellung für eine detaillierte und konsistente Wertermittlung unserer Entwässerungssysteme sowie für deren Werterhalt. Dipl.-Ing. Andreas Giga berichtet im September in Wuppertal über die Möglichkeiten zur integralen Finanzierung von Schwammstadtkonzepten.

Meine Oma sagte immer: „Ohne Moos nix los…“. Und warum sollte es bei der Umsetzung von Schwammstadtkonzepten anders sein. Es ist eine der drei Voraussetzungen, damit Projekte erfolgreich umgesetzt werden. Denn neben dem konkreten Vorhaben und den Menschen, die dieses planen und bauen, braucht es eine gesicherte Finanzierung.

Die verschiedenen Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung bieten eine Reihe von Synergieeffekten, die den allgemeinen Nutzen widerspiegeln. Sie leisten in Summe viele Beträge z. B. zur Verbesserung des Hochwasserschutzes und bei Starkregen, Senkung der Kosten für die Wasserinfrastruktur, Stärkung der Grundwasserneubildungsrate, Verbesserung des Lebensumfeldes oder der Artenvielfalt.

Um diese vielfältigen positiven Wirkungen auch heben zu können und die Maßnahmen ganzheitlich umsetzen zu können, braucht es integrale Finanzierungskonzepte. Es gibt jedoch viele Hürden und Fallstricke wie Fristen, Umsetzungszeiträume, Fördergegenstände oder bürokratische Aufwände. Eine Kombination verschiedener Programme ist häufig nur unter bestimmten Voraussetzungen oder gar nicht möglich.

In der Zukunftsinitiative Klima.Werk, einem Netzwerk von 16 Kommunen und der Emschergenossenschaft wird gemeinsam an einer „Klimaresilienten Region mit internationaler Strahlkraft“ gearbeitet. U. a. gibt es ein Expertennetzwerk (ENW) „Financial Engineering“, das fach- und städteübergreifend dieses Thema entwickelt und nach Konzepten sucht, um die Finanzierung durch Förder- oder Eigenmittel sicherzustellen. Gemeinsam gelingt es immer häufiger genug „Moos“ zusammenzukriegen, damit die Finanzierung der integralen Projekte gelingt.

Zur Unterstützung des Netzwerkes Zukunftsinitiative "Klima.Werk" und insbesondere bei der Umsetzung von Projekten gibt es seit Anfang 2020 eine Service-Organisation bei der Emschergenossenschaft. Herr Giga leitet diese und wird über die Arbeitsweise des Netzwerkes und die Anstrengungen zur Finanzierung der Klimafolgenanpassungsmaßnahmen berichten.

Erfahren Sie mehr zu diesem Thema auf dem Kanalgipfel 2022 im September in Wuppertal!

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