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Kanalsanierung - Hightech-Arbeiten im Untergrund

03.04.2019

Eine Vision wird Wirklichkeit! Hochmoderne Techniken sichtbar zu machen, das war schon immer ein großes Bedürfnis des Familienunternehmens Kanal-Türpe in Grimma.

Andrea Türpe-Gil, Geschäftsführerin Kanal-Türpe, erläutert ihre Vision: „Gläserne Böden, Kanal-TV-Befahrung, Wasser- und Lichteffekte. So wollen wir unsere Arbeit Kunden und Interessierten ein Stück näherbringen. Wir wollen aufklären und Hightech-Lösungen präsentieren.“ Lange haben sie die Köpfe zusammengesteckt und geplant. Mit einem neuen Showroom in Leipzig hat Andrea Türpe-Gil ihre Vision Wirklichkeit werden lassen.

In Deutschland sind geschätzt ca. 60% der privaten und öffentlichen Kanäle in defektem Zustand und müssen saniert werden. Bei Verstopfungen, Wurzeleinwuchs, Rissen, Wasserschäden durch defekte Rohrsysteme ist eine Sanierung unumgänglich. Heutzutage keine aufwendige Sache mehr.

Türpe-Gil erklärt: „Zunächst erfolgt die Reinigung der Kanäle. Die anschließende TV-Befahrung erfasst mit einer hochauflösenden Kamera alle Schäden. Um diese zu beseitigen, gibt es zwei Möglichkeiten: das Kurzliner- bzw. Inlinerverfahren.“

Bei der partiellen Sanierung mit dem Kurzliner wird mit einer Kamera die Schadstelle punktgenau eingemessen. Der Packer wird dann mit einem Harz imprägniertem Gewebeschlauch an der zu sanierenden Stelle platziert und dann innen an das Altrohr gepresst.

Die Aushärtung dauert ca. 2 bis 3 Stunden. Harz und Liner bilden dadurch an der Rohrinnenwand eine kraftschlüssige Verklebung. Nachdem der Packer wieder aus dem Rohr gezogen wurde, ist die Leitung sofort wieder nutzbar.

Beim Inliner-Verfahren wird ein flexibler Textilschlauch ebenfalls mit Harz getränkt und mittels Luft- oder Wasserdruck in das defekte Rohr eingebracht. Dabei kleidet der Inliner das Rohr komplett aus und beseitigt somit alle bestehenden Schadensbilder. Das Aushärten des Harzes erfolgt bei Umgebungstemperatur. Nach dem Aushärten ist ein komplett neues Rohr im Altrohr entstanden.

„Genau diese Technik können wir jetzt in unserer neuen Niederlassung in Leipzig zeigen“, sagt Christian Gil, Prokurist des zertifizierten Unternehmens. Geplant sind Vorführungen für Kunden und Interessierte. Weiterbildungsangebote sind ebenfalls vorgesehen.

„Wir arbeiten eng mit dem Berufsförderungswerk Leipzig zusammen“ führt Herr Gil weiter aus, „Im Zuge der Berufsorientierung laden wir Schulklassen ein und informieren. Auch für unser Labor interessieren sich die Schüler sehr.“ Das Familienunternehmen bildet auch aus. Zur Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice. Auch ein duales Studium zum Umweltingenieur ist möglich. Ein Umweltberuf mit Zukunft.

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