Kreislaufwirtschaft muss internationaler werden – Umweltleitmesse IFAT wichtiger denn je

07.05.2018

Neue Messeformate: experience.science.future und Sonderfläche Stoffstrom Aluminium.

Der Messeauftritt des BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. auf der kommenden IFAT wird so vielfältig sein wie noch nie. Der Branchenverband ist einer der ideellen Träger, der zusammen mit der Messe München alle zwei Jahre die weltgrößte Schau für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft auf dem Messegelände in München-Riem ausrichtet.

Die Messe ist der internationale Hotspot der Branche: Mehr als 135 000 Fachbesucher treffen auf mehr als 3 000 Aussteller. Knapp die Hälfte der Messeteilnehmer bei Ausstellern und Besuchern sind nicht aus Deutschland. Für die IFAT 2018, die vom 14. bis 18. Mai ihre Tore öffnet, wurde die Messefläche um zwei Hallen erweitert und die Hallenstruktur neu geordnet.

Großer BDE-Auftritt auf insgesamt 550 m² Messefläche in der Halle A6 – AWE zu Gast

Als größte Vereinigung in der Entsorgungsbranche ist der BDE mit einem ca. 300 m² großen Stand in der Halle A6 vertreten, die über den Eingang Ost zu erreichen ist. Auch diesmal sind wieder Partnerverbände wie der Altöl- und der Altholzverband auf der BDE-Fläche dabei. Der Verband der Bayerischen Entsorgungsunternehmen e.V. (VBS) hat seine Zelte ebenfalls beim BDE aufgeschlagen.

Wie in den Jahren zuvor auch ist der BDE-Stand DER Branchentreffpunkt und das ideale Forum für fachkundige Vorträge, lebendige Diskussionen und angeregte Gespräche. Ein besonderes Highlight ist die Teilnahme der Agentur für Wirtschaft und Entwicklung (AWE). Die Einrichtung ist zentraler Ansprechpartner für deutsche und europäische Unternehmen, die sich in Entwicklungs- und Schwellenländern engagieren wollen, was insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen interessant ist.

Die AWE plant, während der IFAT Delegationen aus Schwellen- und Entwicklungsländern mit Unternehmen der Entsorgungsbranche zum Austausch zusammenzubringen. Außerdem bietet der BDE auf einem 250 m² großen Gemeinschaftsstand kleineren Unternehmen und Start-ups unterschiedliche große Ausstellungsflächen für die eigene Messepräsenz.

Kompetentes Rahmenprogramm am BDE-Stand

Neben der Netzwerkbildung und den persönlichen Gesprächen stehen am BDE-Stand auch bei der IFAT 2018 Veranstaltungen und Diskussionen im Mittelpunkt. Insbesondere die Digitalisierung ist ein Schwerpunkt der Veranstaltungen, zu denen der BDE an jedem Messetag interessierte Besucher begrüßt. Aber auch die technischen Entwicklungen, etwa bei Rückfahrassistenzsystemen, oder auch die Bioabfallverwertung sind wichtige Themen, die in Vorträgen und Diskussionen behandelt werden.

Auf einer Sonderfläche in Halle B4 wird der BDE mit den führenden Unternehmen der Aluminiumwirtschaft die Chancen und Herausforderungen einer geschlossenen Kreislaufwirtschaft am Beispiel dieses Stoffstroms demonstrieren.

experience.science.future mit dem BDE

Erstmals präsentiert die Messe München das Format experience.science.future. Es bündelt Synergien in den Bereichen Wirtschaft, Forschung und Entwicklungspolitik und präsentiert sie auf einer neuen Fläche in der Halle B4. Der BDE wird mit mehreren Veranstaltungen insbesondere zu den Themen Digitalisierung und Personalentwicklung im Rahmen dieses neuen Formats vertreten sein.

BDE-Präsident Peter Kurth sagt zur IFAT 2018: „Bis zum Start der IFAT 2018 sind es nur noch wenige Wochen. Dann trifft sich auf dem Messegelände in München alles, was Rang, Namen und Branchenkompetenz hat. Als Verband, der zu den ideellen Trägern dieser Messe gehört, ist der BDE an der Weiterentwicklung dieser Umweltleitmesse stets interessiert, und deshalb freuen wir uns über die neuen Formate. Gerade zentrale Fragen wie Digitalisierung, demographischer Wandel, Karrierechancen und Personalentwicklung sind Zukunftsthemen für unsere Branche. Der BDE wird mit Vertretern seiner Mitgliedsunternehmen Veranstaltungen zu den Themen durchführen und damit wichtige Impulse für die weitere Entwicklung geben.

Als Weltleitmesse unterstreicht die IFAT ihren globalen Anspruch und macht deutlich, dass die Herausforderungen in Sachen Ressourcenschutz, Recycling und Klimaschutz global sind und nicht an Landesgrenzen oder Kontinenten haltmachen. Die IFAT 2018 ist daher das Forum für die globalen Ansätze zur Lösung dieser weltweiten Herausforderungen. Ich bin überzeugt, dass der BDE mit seinem Standkonzept, das sowohl auf Bewährtes setzt als auch neue Wege geht, die richtige Mischung für einen informativen, kurzweiligen und erfolgreichen Messeauftritt gefunden hat.“

Kreislaufwirtschaft 4.0 – ein Schwerpunktthema des BDE bei der IFAT 2018  

Bei den Veranstaltungen auf der IFAT 2018 setzt der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. auf zukunftsweisende Schwerpunkte. In diesem Jahr liegt ein besonderes Augenmerk auf dem Thema Digitalisierung: Welche Standardisierungen benötigt die Branche? Wie lassen sich digitale Anwendungen für gesteigerte Effizienz und Kundenzufriedenheit nutzen?

Der Verband plant, in mehreren Veranstaltungen die rasanten Veränderungen und vielfältigen Herausforderungen durch die Digitalisierung, die auch in der Entsorgungswirtschaft um sich greifen, zu diskutieren und entsprechende Lösungsansätze zu erarbeiten. Bereits am zweiten Messetag (Dienstag, den 15. Mai von 10 Uhr bis 11 Uhr) stehen bei einer Diskussionsrunde auf dem BDE-Stand (Halle A6, Stand 241/340) die Vielfalt und die Chancen für die Entsorgungsbranche durch die Digitalisierung auf dem Tagesplan. Die Veranstaltung wird vom BDE-Arbeitskreis ‚Mobile IT-Systeme‘ verantwortet und am Donnerstag in der Messewoche in der Zeit von 14 Uhr bis 15 Uhr noch einmal wiederholt.

BDE-Präsident Peter Kurth zu den Veranstaltungen zur Digitalisierung: „Auch in der Entsorgungsbranche sorgt die Digitalisierung für tiefgreifende Veränderungen. Dabei geht es nicht nur um den inzwischen fast schon selbstverständlichen Einsatz von Tourenplanungsprogrammen. Touren können zum Beispiel auch besser und effizienter gestaltet werden, wenn Container mit automatischen Füllstandanzeigen ausgestattet sind. Vor allem aber liegt noch ein immenses Potential der Digitalisierung in der Kommunikation zwischen Anbietern, Subunternehmern und den Kunden. Es muss darum gehen, digitalisierte Geschäftsprozesse mit einem greifbaren Mehrwert für Unternehmer und Kunden auszustatten. Dafür sind technische und rechtliche Standards notwendig, die wir auf der IFAT diskutieren werden.“

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