Sauberes Trinkwasser im Fokus: Was muss bei der Installation beachtet werden?

23.11.2011

Bauherren haben auf die Trinkwasserqualität in ihrem Gebäude entscheidenden Einfluss. Bis zum Hausanschluss sind zwar die Trinkwasserversorger für die Wasserqualität verantwortlich, aber auf den letzten Metern geben die Wasserleitungen im Haus den Ausschlag. Deshalb ist es wichtig, sich für ein Installationssystem zu entscheiden, das über Jahrzehnte hinweg hygienisch sauberes Trinkwasser sicherstellt. Trinkwassersystem-Spezialist REHAU erläutert die wichtigsten Grundregeln.

Kein Lebensmittel wird in Deutschland so streng kontrolliert wie das Trinkwasser. Jedoch gilt diese Qualitätsgarantie nur bis zum Anschluss an das Netz des örtlichen Wasserversorgers, danach ist jeder Bauherr selbst dafür verantwortlich, wie das kostbare Nass in seinem Haus verteilt wird. Mit dem richtigen Installationssystem und einer intelligenten Planung können Häuslebauer dafür sorgen, dass auf Jahrzehnte hinweg das Trinkwasser hygienisch sauber dort ankommt, wo es im Alltag benötigt wird. Der Trinkwassersystem-Spezialist REHAU beschreibt die wichtigsten Maßnahmen.
 
Am Anfang steht immer die Planung. Der erste Ansprechpartner für den Bauherrn ist hierfür der Fachhandwerker. Er erklärt, welche Installationen individuell passend sind und wie diese wirtschaftlich umgesetzt werden können. Er entscheidet, ob das Projekt so komplex ist, dass ein Fachplaner hinzugezogen werden sollte. Gemeinsam mit dem Bauherrn wählt er schließlich die passenden Produkte für das System aus, weiß REHAU.
 
Welche Punkte sind besonders wichtig?
 
Bei einer durchdachten Planung für eine dauerhaft sichere, effiziente und vor allem hygienische Trinkwasserinstallation gibt es einige Grundregeln. Der Spezialist für Trinkwassersysteme REHAU rät Bauherren deshalb dazu, folgende Punkte mit dem Fachhandwerker zu besprechen:
 
Exakt die richtige Größe wählen.
 
Spülkästen mit Stopp-Taste und andere Spartechniken haben den Wasserverbrauch in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesenkt. Oftmals genügt darum ein kleinerer Rohrdurchmesser - ein Schritt mit mehreren Vorteilen: Die geringere Wassermenge in den Leitungen verbessert die Hygiene und bringt gleichzeitig mehr Komfort. Denn der Vorlauf, bis das Wasser in der gewünschten Temperatur aus Dusche oder Wasserhahn kommt, ist bedeutend kürzer.
 
Keinen Meter zu viel einbauen.
 
Kaum oder sogar nie genutzte Leitungsabschnitte können zu Keimnestern werden, die das ganze System immer wieder infizieren. Separate Leitungen für das Gäste-WC oder den Außenanschluss im Garten, aber auch Ausbaureserven sollten in der Planung vermieden werden, empfiehlt REHAU. Im Neubau sollten die Räume außerdem so angeordnet werden, dass die Leitungswege möglichst kurz sind. Durch geschickte Anordnung der Verbrauchsstellen sowie Ausbildung von Reihen- und Ringleitungen lässt sich die Stagnationsgefahr weiter minimieren.
 
Mit Dämmung richtig sparen.
 
Wenn Wasserrohre nicht oder nur unzureichend gedämmt sind, Kalt- und Warmwasserleitungen direkt nebeneinander verlaufen, kann sich das Wasser schon bei kurzem Stillstand erwärmen oder abkühlen und dadurch ideale Lebensbedingungen für Keime schaffen. Die richtige Dämmung schafft hier Abhilfe und senkt zudem spürbar den Energieverbrauch für die Warmwasserbereitung.

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REHAU AG + Co

Tanja Nürnberger

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