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SLM® DCS ermöglicht sicheren Transport von aufbereitetem Trinkwasser in der Gemeinde Aspach

27.12.2021

Zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung wurde in Aspach eine Transportleitung für aufbereitetes Trinkwasser verlegt – teils ohne Sandbettung in offener Bauweise, teils im Spülbohrverfahren.

Um Wasserverluste zu vermeiden und im eventuellen Schadensfall schnell reagieren zu können, wurde das dauerhaft überwachbare SLM® DCS-Rohrsystem eingesetzt.

Wasserversorgungskonzeption Rems-Murr-Kreis

Mehrere Kommunen haben sich auf Basis einer umfangreichen Versorgungskonzeption zusammen mit der NOW (Zweckverband Wasserversorgung Nordostwürttemberg) entschlossen, ein Gemeinschaftsprojekt zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung im nördlichen Rems-Murr-Kreis zu verwirklichen. Vorhabensträger sind neben der NOW die Gemeinden Oppenweiler, Leutenbach, Allmersbach im Tal, Aspach, Burgstetten und die Stadtwerke Backnang. Das Eigenwasser der beteiligten Partner soll am NOW-Wasserwerk Murrtal über Rohwasserleitungen zusammengeführt, aufbereitet und über Reinwasserleitungen wieder zurück an die Kommunen verteilt werden. Das Konzept wird mit Fördermitteln des Landes Baden-Württemberg unterstützt.

Auf dem Gemeindegebiet von Aspach beginnt die Leitungstrasse nördlich der Gemeinde Rietenau am Hochbehälter und führt im weiteren Verlauf nördlich von Allmersbach a. Weinberg vorbei bis zum Pumpwerk Einöd. Die Trassenlänge der Transportleitungen misst 4,5 km. Die Gesamtlänge der zu verlegenden Rohrleitungen für Rohwasser und Reinwasser beträgt 9,5 km. Auf der Trasse werden die Wasserleitungen über Wirtschaftswege, durch Streuobstwiesen, auf Ackerflächen und im weiteren Verlauf mehrmals durch Weinanbaugebiete verlegt, was aufgrund der sehr beengten Verhältnisse in den Weinbergen eine Herausforderung für die Baustellenlogistik darstellte. Auf eine Sandbettung wurde verzichtet. Die Baumaßnahme wird größtenteils in offener Bauweise ausgeführt. In zwei Teilabschnitten wurden die Rohrleitungen im Spülbohrverfahren verlegt.

Echtzeitmeldung an die Leitwarte

Eine Problemstellung bei Rohrleitungen dieser Länge ist, dass eventuelle Leckagen mit der althergebrachten Differenzmessung zwischen Eingangs- und Ausgangszählern erst sehr spät auffallen können und lediglich ein Hinweis auf eine eventuelle Beschädigung der Rohrleitung vorliegt – es demnach Interpretationsspielraum und keine verlässliche Information auf eine tatsächliche Beschädigung der Rohrleitung gibt. Darüber hinaus ist eine Leckage vielfach nur sehr schwer und mit großem Zeit- und Arbeitsaufwand zu lokalisieren und zu beheben.

Um Wasserverluste zu vermeiden und im eventuellen Schadensfall schnell reagieren zu können, hat der Zweckverband Wasserversorgung Nordostwürttemberg in Abstimmung mit der Gemeinde Aspach entschieden, die gesamten Leitungen im Bauabschnitt 3.2.2 mit dem SLM® DCS-Rohrsystem auszuführen. „Das System bietet die Möglichkeit, die Rohrleitung dauerhaft zu überwachen. Im auftretenden Schadensfall meldet sich die Überwachungseinheit in Echtzeit an die Leitwarte in der NOW-Zentrale in Crailsheim und wir können den Schaden auf einen Meter genau einmessen und beheben.“

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