Instandhaltung von Kanalisationen / Hrsg.: Prof. Dr.-Ing. Stein & Partner GmbH / Redaktion: D. Stein, R. Stein (2001)

Konventionelles Rohrstrangverfahren

Das konventionelle Rohrstrangverfahren (in der deutschsprachigen Literatur oft als Rohrstrang-Relining bezeichnet) wurde in den 60er Jahren in Kanada unter der Bezeichnung "Bremner-Verfahren" entwickelt [Bremn71] [Bremn81] [Gale81b] [Quele81] [Cox81] [WPCFFD6] [Glenn82] [NASSCO85a] [WPCF85] [NASSCO85b] [Schro85] [WRC84a] [Stein89c] [Ewert91] [Stein86e] [Stein87e] [Stein87f] [Stein88f] [Stein88h] [Stein91c] ; es ist in den USA genormt [ASTMF58594] .

Bei diesem Verfahren wird ein entsprechend langer, flexibler Rohrstrang aus PE-HD mit Kreisquerschnitt in einem Arbeitsgang über eine Baugrube in den zu sanierenden Kanalabschnitt mit Hilfe einer Seilwinde eingezogen (Bild 5.3.2.2.1.1-1) . Der verbleibende Ringraum zwischen Inliner und Kanalinnenwand wird verfüllt.

Einen Überblick über die erforderlichen Arbeitsschritte, auf die nachfolgend näher eingegangen wird, vermittelt (Bild 5.3.2.2.1.1-2) .

image
Bild 5.3.2.2.1.1-1: 

Konventionelles Rohrstrangverfahren mit Ringraum  - Prinzipdarstellung [Quelle: Prof. Dr.-Ing. Stein & Partner GmbH]

image
Bild 5.3.2.2.1.1-2:  Ablaufdiagramm für das konventionelle Rohrstrangverfahren [Quelle: Prof. Dr.-Ing. Stein & Partner GmbH]

Instandhaltung von Kanalisationen / Hrsg.: Prof. Dr.-Ing. Stein & Partner GmbH / Redaktion: D. Stein, R. Stein (2001)